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Für mich hat die Sache einen faden Beigeschmack. Wäre das Rennen auch so gewertet worden wenn der Rahmen nicht gebrochen wäre? Alle Wertungsszenarien sind ungünstig. Es laufen lassen wäre ein Skandal. Die 3km-Regel wäre auch nicht wirklich argumentierbar. So hat man eine Lösung gefunden, welche die meisten Lager besänftigt und die Tour-Orga nicht ganz an den Pranger stellt. Und die Begründung laut Sportschau
"Die Kommissäre beriefen sich bei ihrer Entscheidung auf den Paragraphen 2.2.029 im Regelwerk des Radsportweltverbandes. Danach darf die Rennleitung im Falle eines Unfalls oder eines Vorfalls, der den normalen Verlauf einer Etappe beeinflusst, das Rennen neutralisieren."
Wie viel Stürze haben Etappenverläufe beeinflusst? Wurde das Rennen da anulliert oder Defekte? IMHO wäre da garnichts passiert wenn es sich um Mollema oder Porte gehandelt hätte.
Für mich äußert diskutabel das Ganze.
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