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Alt 08.07.2016, 22:00   #3006
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
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Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
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Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Ich kann Dir nicht ganz folgen. Du sagst, die meisten Bibelgeschichten seien Grundlage unserer Kultur. An welche denkst Du dabei? An die Geschichte von Adam, Eva und der sprechenden Schlange? Die Geschichte von Abraham, der drauf und dran war, seinen Sohn Isaac umzubringen? Oder wie Jesus mit den Geldverleihern umsprang? Wie Gott das Meer teilte und Fische vervielfältigte?

Mich würde wirklich interessieren, welche biblischen Geschichten Du konkret meinst, von denen Du sagst, sie repräsentierten die Grundlagen unserer Kultur.
O.k., das Wort Grundlage war evtl. etwas zu hoch gegriffen, es gibt natürlich mehr grundlegende Elemente. Aber wesentliche Grundelemente, Bausteine unserer Kultur drückt eher aus, was ich meine.

Beispiele: Ein sehr großer Teil der Kunstwerke, die seit der Antike bis in die Neuzeit hinein geschaffen wurden, sind Verarbeitungen von biblischen oder olympischen Themen. Erst im 19-20 Jahrhundert haben sich die Künste in großem Maße auch anderen Themen zugewandt. Ohne die Kenntnis der Bibelgeschichten bleiben z.B. die herrlichen Plastiken an den Florentiner Baptisterium-Türen für die meisten ohne Bedeutung. Ohne Kenntnis der Geschichten um Adam und Eva, Jakob und seinen Söhnen, Moses, König Salomo, David und Goliath, die Weihnachtsgeschichte, würde man auch viele heutige Texte nicht ganz verstehen, da ganz oft auf diese Themen in Form von Metaphern oder auch Witzen angespielt wird - weil eben angenommen wird, daß sie alle kennen - genau so, wie Rotkäppchen und Aschenputtel.

Es geht nicht darum, ob diese Geschichten wahr sind, es geht um deren Kenntnis, und deren ständige mehr oder weniger metaphorische Nutzung. Damit werden diese Geschichten zu Grundelementen der Allgemeinbildung in jedem europäischen Land. Es ist kein naturwissenschaftliches Wissen, es ist Kulturgut, was unsere Vorfahren und damit unsere Herkunft nun mal geprägt hat.
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“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
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