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Zitat von qbz
Ein Hauptgrund für den Zulauf zur NSDAP und SA Ende der 20ziger Jahre war die Weltwirtschaftskrise und die Arbeitslosigkeit. Ähnliches gilt für den Zulauf zum IS aus den Maghreb Staaten.
Will man Faschismus verhindern, muss man neben der Ordnungspolitik in erster Linie vernünftige Sozialpolitik betreiben. Ersteres reicht nie aus.
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Gerade faschistische Organisationen punkteten schon immer beim "kleinen Mann" mit Sozialprogrammen. Hitler hat die hohe Arbeitslosigkeit beendet (wurde auf jeden Fall so wahrgenommen), und die Hamas oder die Muslimbrüder finden ihre Unterstützer durch plakative Sozialprogramme. Beide haben dazu ihre Ideologien toll in "Jugendprogramme" verpackt früh an die Leute gebracht. Dem ist es gar nicht so einfach mit Sozialprogrammen gegenzuhalten. Aber gewaltbereite, aggressive Ideologien werden nie ohne entschiedene, klare Gegenmaßnahmen eingedämmt.
In diesem Zusammenhang halte ich es auch für merkwürdig, daß man in Westeuropa eher den Dialog mit traditionsreichen Terrororganisationen wie die PLO pflegt, als daß man versuchen würde, z.B. die AfD-Anhänger durch Toleranz und Entgegenkommen zu entwaffnen und bekehren. Welche von beiden Gruppen steht unseren Werten tatsächlich näher?