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Zitat von qbz
Sehr passender Vergleich  . Er impliziert Muslime = Terrorist.
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Die Gleichung stimmt anders herum besser: Aktuell sind praktisch alle Terroristen Muslime.
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Zitat von qbz
Vor dem Holocaust fand in DE die jüdische Religion / Kultur (eine Minderheitenkultur) auch öffentlich wahrnehmbar statt. Man sah Männer mit der Kippa und Rabbiner. Am Sonnabend waren manche Geschäfte geschlossen und Kinder jüdischen Glaubens gingen am Samstag jeweils nicht zur Schule und trugen eine Kippa ab einem bestimmten Alter. Desweiteren gab es selbstverständlich Synagogen im Stadtbild und jeder sah, wo sie sich befanden.
Meine 2-3 jüdischen Kippa tragenden Mitschüler in der Schweiz kamen jeweils am Samstag auch nicht zur Schule (ca. ab 1954ff) und es gab deswegen selten schriftliche Arbeiten / Prüfungen am Samstag. .
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Es gibt einen wesentlichen Unterschied: kein Jude kam damals oder heute auf die Idee, die Kippa auch im Amt als Richter, Lehrer, Polizist zu tragen, und dies vor Gericht zu erkämpfen. Jüdisches Leben fand privat statt (Samstag extra Schule). Es mußten keine extra Gebetsräume für Juden an Schulen eingerichtet werden - was Muslime heute oft verlangen (dann bitte auch für Hindus, Buddhisten, Pastafarianer...). Es geht nicht um den Anblick des Kopftuches, sondern um die Privilegien fordernde Haltung dahinter, die Klageserien vor Gerichten, die solche Menschen disqualifizieren. Dieser militante Auftritt bestimmt die Wahrnehmung weit über die 4 % hinaus, und das halte ich für falsch.
Übrigens, heute scheuen sich viele jüdische Lehrer, ihr Judentum offenzulegen, weil sie von muslimischen Schülern gemobbt und körperlich mißhandelt werden. Das öffentlich zu machen geht aber oft nicht, weil uns ja so viel an der Integration der Muslime liegt; da kann mal eher eine deutsch-jüdische Lehrerin auf der Strecke bleiben...
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Zitat von MattF
Und ein Integrationsgipfel für Japaner macht halt auch wenig Sinn. Was soll der bringen?
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Nichts, da diese Zuwanderer Integration vollziehen, und ihre privaten Befindlichkeiten nicht agressiv in die Öffentlichkeit tragen, im Gegensatz zu den von der absoluten Überlegenheit ihrer Werte überzeugten Muslimen.
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Zitat von qbz
Mangelt es an einer solchen Toleranz und Flexibilität im öffentlichen Bildungswesen, führt das unweigerlich zu noch mehr religiösen / ethnischen Privatschulen (was die AFD übrigens in ihrem Programm fordert, aber aus anderen Interessen), was sich negativ auf einen Umgang der Kinder aus verschiedenen Ethnien auswirken würde. Wer Assimilation der zugewanderten Ethnien fordert, braucht sich nicht zu wundern, wenn er die Separation der Zugewanderten dadurch miterzeugt, auch im Bildungsbereich.
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Ähnliche Argumentation wie vor einigen Post Vicky: wir sollen alles tolerieren, sonst fördern wir Separation. Grenzenlose Toleranz führt aber nicht zu Integration, ohne eine erkennbare Bemühung der Minderheit - und diese ist nicht erkennbar für mich bei Leuten, die Kopftuch oder Gebetsraum in der Schule vor Gericht einklagen. Warum klappt die Integration von den meisten Zuwanderern, egal ob aus Japan, Vietnam, etc., nur Muslime müssen besonders "toleriert" werden? Liegt das wirklich nur an der selektiven Intoleranz der Europäer?