Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Die Wissenschaft bestreitet nicht die Existenz von Gefühlen. Sie bestreitet auch nicht deren Bedeutung. Sie sagt lediglich, dass auch Gefühle eine rationale Grundlage haben.

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Wie kommst Du denn zu dieser These? Belege? :-)
Neurobiologisch ist "Kognition" und "Emotion" erstmal ein "Neuronensturm", ausgelöst durch einen Reiz. Allerdings in unterschiedlichen Regionen unseres Gehirns. Und dann wird das unterschiedlich "prozessiert" - und dies in einer Sequenz von potenziellen Reaktionen: Reflex, Emotion, Kognition. In einer Geschwindigkeit, die wir selbst gar nicht unterscheiden können. Deshalb haben wir letztlich immer beides "gleichzeitig", Emotionen und Kognitionen.
Man kann also gar nicht "keine Emotionen" haben, höchsten diese kontrollieren und steuern. Bei den meisten Menschen allerdings ziemlich erfolglos ...