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Zitat von Schwarzfahrer
Eine alternative Schlussfolgerung für mich ist die Frage, ob dann die gemeinsame Währung tatsächlich unabdingbar ist für ein gutes europäisches Bündnis, bzw. ist die politische Union tatsächlich wünschenswert? (zugegeben, praktisch ist es ja, nur eine Währung zu haben, aber ist es den Preis Wert?)
"Die europäischen Länder" sind höchst unterschiedlich konkurrenzfähig, und bleiben dies auch trotz gemeinsamer Währung. Und so manches Land lebt gar nicht so schlecht vom Tourismus. Wir können nicht überall die gleichen Lebensbedingungen schaffen - uns sollten es gar nicht wollen, finde ich. Gerade wegen der wesentlichen Unterschiede sollte jedes Land seinen eigenen Kurs fahren können.
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Das würde bedeuten, jedes Land bekäme wieder seine Währung, seine Zentralbank, seine Wechselkurse, unterschiedliche Inflationsraten, Zölle usf. Über die Währungs-/Zins-/Zollpolitik erfolgen dann die Regulierungen für die einheimischen Wirtschaften usf. Gute Nacht Europa, Gute Nacht Deutschland

. Die mit 100 % zu erwartende Rezession würde einen Teil der europäischen Grosskonzerne zwingen, sich an Golfstaaten-Fonds oder China-Konzerne zu verkaufen und mit einer
weiteren Deindustrialisierung Europas einhergehen. Die einzelnen Nationen würden damit im Vergleich zu jetzt in noch stärkere Abhängigkeiten geraten.