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Zitat von qbz
Damit erscheint mir das Projekt "Europäische Union" als gescheitert. Die EU-kritischen bis nationalistischen Stimmen in den EU-Ländern erhalten dadurch weiteren Aufschwung. Statt mit dem Finger auf die Briten zu zeigen, muss sich die EU und insbesondere DE und speziell Frau Merkel an die eigene Nase fassen und endlich einmal reflektieren, was sie selber dazu beigetragen haben, damit die EU-Aussteiger gewinnen. Folgen keine schnellen, deutlichen Korrekturen, verabschieden sich weitere Länder ......
Ich schätze den Ausstieg Englands als Schwächung Europas in der globalen wirtschaftlichen Konkurrenz ein. Die sofortige Abwertung des Pfundes und des Euros nehmen die erwartete Schwächung auf. Ohne EU wird Europa längerfristig im Wettbewerb mit den grossen Wirtschaftsblöcken verlieren.
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Das sehe ich ähnlich. Ein Punkt für den wachsenden Populismus sehe ich darin, dass der Mittelstand (insbesondere der untere) praktisch allein gelassen wird. Sinkende Löhne, teurer werdende Lebenserhaltungskosten... Da ist möglicherweise die Angst vor der Armut (wohl zurecht) so groß, dass man eben doch den Brexit wählt.
PS.: Möglicherweise führt das nun auch dazu, dass Unternehmen, die europaweit aggieren wollen, abwandern aus GB. Tja... Hmmmh... Andererseits glaube ich, dass es dann neue Verträge geben wird, ähnlich wie mit der Schweiz.