Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Doch, das geht. Die Evolutionstheorie erklärt, wie das funktioniert. Zum Beispiel enthalten unsere Augen die Information über die Welt, dass Licht existiert. Woher kann ein Organismus wissen, dass Licht existiert, solange er noch keine Augen hat?
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Die Entwicklung des Auges ist ein Beispiel, wie die Evolution aus simplen Anfängen komplexe Lösungen hervorzubringen vermag. Von wahllosen, zufälligen Mutationen (Varianten) überleben bevorzugt diejenigen, die sich als überlebensfähig erweisen. Die anderen gehen unter.
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Danke, Arne!
In den letzten Tagen dachte ich schon öfters daran, dass man die Kompliziertheit des Auges, bei dem viele Einzelteile perfekt zusammen funktionieren, als Argument gegen die Evolutionstheorie vorbringen könnte. Das sieht doch so aus, als hätte es "jemand" konstruiert, wie man eine Kamera o.ä. konstruiert. Und es sieht so aus, als könnte so etwas komplexes unmöglich zufällig entstehen, da nur alle Teile gemeinsam und in der richtigen Anordnung richtig funktionieren.
Ich dachte mir allerdings auch, dass sich darüber sicher schon viele schlaue Leute Gedanken gemacht haben, und dass ich folglich sicher davon gehört hätte, wenn diese Problematik wirklich die Evolutionstheorie widerlegen würde.
Ich dachte mir auch, dass das sicher einfach zu googeln wäre, hatte es aber bis eben nicht getan.
Wer es also noch ein wenig genauer wissen will, findet wie so oft bei Wikipedia Auskunft:
Augenevolution
Wenn man das liest, kommt man zum genau gegenteiligen Schluss, nämlich dass die Vielfalt und Spezialisierung der Augen bei verschiedenen Tieren derart komplex ist, dass sich dies niemals ein Konstrukteur ausgedacht haben kann (schon gar nicht einer, der keine Erfahrung in der Konstruktion von Augen hat, und mal eben in ein paar Tagen mal schnell noch sehr viel mehr zu konstruieren und zu bauen hatte), sondern dass dies nur die Evolution konnte. Die hatte auch genug Zeit dafür.
