Zitat:
Zitat von Goalie1984
Was hätte ich Deiner Ansicht nach dann machen müssen?
|
Was Du tun hättest
müssen, wurde bereits geschrieben.
In Deiner konkreten Situation hätten die allermeisten ‚erfahrenen‘ Athleten vermutlich trotzdem dasselbe getan wie Du. Daß du bei der WK-Besprechung warst und somit zumindest gewußt hast, wie’s richtiger gewesen wäre, spricht für dich.
Trotzdem kann man das Thema imho nicht auf sich beruhen lassen. Aus meiner Sicht sind hier nicht nur die Athleten selbst, der Veranstalter und vielleicht noch die Kampfrichter gefordert. Ich sehe hier ganz deutlich auch den Verband in der Pflicht.
Ich ärgere mich darüber, daß für ziemlich viel Geld Startpässe und Tageslizenzen verkauft werden aber der Lizenzgeber nicht einmal versucht, die so von ihm lizensierten Athleten dahingehend zu prüfen, daß sie wenigstens die wichtigsten Regeln kennen. Hätten die von Dir überholten nämlich das Rechtsfahrgebot gekannt, dann wäre es auch für Dich einfacher gewesen, regelkonform zu racen.
Als zweites frage ich mich, ob eine übervolle Radstrecke nicht schon im Vorfeld, also z.B. bei der Genehmigung absehbar ist. Und falls ja, weshalb der Verband dann sowas genehmigt? Sich auf den Standpunkt zu stellen: Es liegt nicht in unserer Hand wenn die Strecken zu voll sind und der Veranstalter obendrein nicht genügend Kampfrichter bestellt, ist mir in Anbetracht der herrschenden Gebührenpflicht zu wenig.
Das alles zusammen führt dann zu solch (nachvollziehbaren) statements wie dem Deinen – und deshalb finde ich das ein Armutszeugnis für den Sport.