06.06.2016, 08:43
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Rapperswil 2016 ist auch schon wieder Geschichte.
Hier eine Kurzzusammenfassung. Den ganzen Text gäbe es auf dem FB-Blogg.
Ich hoffe alle Teilnehmer hatten Spass und Gratulation zum Finish.
Zitat:
Wieder in der zweitletzten Startgruppe eingeteilt, hatte ich nach dem Schliessen der Wechselzone bis zum Start wieder 80 Minuten Pause. Das reicht für zwei Toilettenbesuche, drei abgenagte Fingernägel und zwei nette Schwätzchen.
Das Wasser im Einschwimmbecken der Badi war dann definitiv viel wärmer als der See (+/-14,5°), die Temperatur beim Schwimmen war aber das kleinste Problem. Ich war gefühlt mindestens 3/4 der Strecke in irgendwelche Rempeleien verwickelt. Nein, sie gingen NICHT von mir aus, aber ich habe dann auch locker mal zurück gegeben. Ich musste dreimal auf Rückenschwumm drehen um meine Schwimmbrille wieder zurecht zu rücken.
Schnelle Füsse für einen guten Wasserschatten habe ich vergeblich gesucht. Nach ein paar hundert Meter habe ich auf Schwimmer der vor uns gestarteten Gruppe aufgeschlossen, es wurde dadurch nicht ruhiger um mich herum.
Nach 32min13 entstieg ich dem Wasser, ziemlich genervt darüber, nicht mein Tempo gefunden zu haben. Ich war zwar 7sec/100m schneller als letztes Jahr, aber ehrlich gesagt, hatte ich mir etwas mehr erhofft. Ich wäre gerne mit 30:xx aus dem Wasser gestiegen.
Der erste Wechsel ging dann aber flott und nachdem ich auf dem Rad nach ein paar hundert Meter das erste Mal auf die Rennzeit geschaut hatte, war ich wieder etwas versöhnlicher gestimmt.
Zur Radstrecke gibt es relativ wenig zu berichten. Ich hatte praktisch die identische Zeit (+9Sec) gegenüber Vorjahr, habe auch bewusst gleich gepaced. Ich wollte gar nicht wirklich schneller fahren. Lieber mit mehr Kraftreserven in die Laufschuhe wechseln. Gesagt getan, nach 2:29:28 bin ich wieder vom Rad gestiegen und habe das gute Stück an den Ständer gehängt.
Der zweite Wechsel war dann langsamer als letztes Jahr, aber dies aus gutem - resp. wie sich zeigen würde - sehr gutem Grund. Anders als die letzten Jahre in denen ich mit der Pinkelpause gewartet hatte bis es "unerträglich" wurde (ich meinte es verhindern zu können), machte ich dieses Jahr die Biopause in der Wechselzone, um beim Laufen nicht den Rythmus zu verlieren.
Mit den noch guten Beinen und der nicht mehr nötigen Pause bin ich dann mit einer Sub5:00-Pace ins Laufen gestartet. Der Schnitt meiner Solo-PB lag bei 5:03.
Das Tempo konnte ich bis zum Schluss gut durchziehen. :-)
Ich absolvierte den HM in einer neuen Bestzeit (4:58 Durchschnittspace), musste nie Pause machen, nie langsamer laufen, konnte wirklich schön bis zum Schluss durchziehen und mir eine - für mich selber extrem überraschende - 4:50:32 gutschreiben lassen. (2015: 5:15:17)
Ich habe mir jetzt vorgenommen, vor dem nächtsen Halbmarathon ein 90km-Einfahren zu gönnen :-)
Jetzt Füsse hochlagern und dann das nächste Training ins Auge fassen.
Denn nach dem Rennen ist vor dem Rennen!
Gruss
Marcosuperhappy
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Geändert von MarcoZH (06.06.2016 um 08:50 Uhr).
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