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Alt 18.04.2016, 20:02   #3459
Noiram
Szenekenner
 
Registriert seit: 05.05.2010
Beiträge: 1.844
Zitat:
Zitat von bellamartha Beitrag anzeigen
...
Und die Problematik bei mir ist ja gerade, dass ich Süßes offenbar tatsächlich als eine Art Suchtmittel einsetze. Es sind dieselben Mechanismen, die ich von der Arbeit nur zu gut kenne. Nur, dass Zucker eben nicht ganz so zerstörerisch ist wie die Drogen, mit denen meine Patienten zu tun haben.
Aber es ist mir in all den Jahren noch nicht gelungen, Süßigkeiten kontrolliert zu konsumieren. Aber wie meine Patienten fange ich immer wieder damit an, wohl wissend, dass es nicht gehen wird, es mir aber immer wieder selbst vormachend. Eigentlich bin ich aber der Überzeugung, dass für mich kein Weg daran vorbei führt, diesen Nahrungsmittelschrott dauerhaft auf Null zu reduzieren, weil ich es eben nicht hinbekomme, ihn in unproblematischen Dosierungen zu essen.
..J.
Zitat:
Zitat von Helios Beitrag anzeigen
nöö - eher als Belohnung - Du machst Sachen Deiner Meinung nach besonders gut und hast dir damit eine Belohnung verdient - also Büroschublade auf und Schoko rein
Keine Sau sieht wie gut ich bin, also muss ich mich selber belohnen - das ist eher der Hintergrund.
...
Zitat:
Zitat von bellamartha Beitrag anzeigen
Ja, natürlich auch als Belohnung. Suchtmittel werden auch zur Belohnung eingesetzt. Schokolade bei mir also auch.
Aber eben nicht nur, denn Suchtmittel haben noch viel mehr Funktionen als Belohnen.
Ich kenne mich mit Sucht gut aus, aber bei sich selbst ist alles schwerer als bei anderen.
...
Genau aus diesem Grund könnte ich mir vorstellen, dass Du nach einer harten Fastenwoche, wo du dich sehr gequält und tapfer durchgehalten hast, belohnen willst.

Ich habe damals noch 2 Tage ganz gut im "Gesundmodus" weitergemacht und dann sind die Vorsätze gerissen. Psychisch war das einfach irgendwann zu anstrengend für den geringen Gewinn. (Habe damals bei 8 Tagen Fasten 300g verloren und weiter ging es danach auch nicht).
Wenn ich mir sämtliche Dinge verbiete, dann schlage ich irgendwann richtig über die Stränge.
Besser klappt es inzwischen indem ich mir kleine tolle Sachen in vernünftigen Dosen gönne.
Heute Mittag zum Beispiel habe ich einen halben kleinen Vanillepudding gegessen und die andere Hälfte werde ich morgen Abend verspeisen.
Früher hätte ich wohl 7, 8 Tage durchgehalten und danach hätte ein 500g-Pott dran glauben müssen.
Wenn ich viel unterwegs bin und meine mir abends was "gönnen" zu müssen, dann hole ich mir mal teure Sushi oder mache mir einen riesigen tollen Salat mit Oliven und allem Drum und Dran.

Schoki, Kuchen und Co snacke ich gar nicht - kaum Bedürfnis. Leider ist es bei mir mal die eine oder andere Scheibe Käse, Oliven, Datteln, Salzstangen auf der Fahrt zwischen 2 Terminen... oder wenn ich 7 h im Schaufenster arbeite und da nur snacken und nicht wirklich essen kann.
Möhre und Radieschen befriedigen meine Gelüste da auch nicht.

@Helios: So in der Art wie Du das beschreibst lief das früher bei mir auch: erstmal ne 5h-Radtour oder ein 30km-Lauf und dann was Leckeres "erlaubt". Witzigerweise war es dann oft so dass ich gar keinen Appetit drauf hatte und so sehr dünn wurde.
Leider geht es mir ähnlich wie Bella, Laufen tue ich nur 2-3x pro Woche und 5km ist schon das Maximum. Das auch nur im Schleichtempo aufm Band, da sonst zuviel Schmerz...
Radeln und Schwimmen schmerzt noch mehr...
Dennoch! Ich freue mich über meine paar Wochenkilometer. Klar - früher war es das 5fache, aber schließlich kann ich überhaupt noch laufen.
Ein Lauf-Bekannter von mir geht seit 1 Jahr nur noch mit Rollator (Schlaganfall).
Daher ist meine Devise:
Man muss sich auch über kleine Dinge freuen!!

Bella viel Erfolg bei Deinen Sportplänen!!! Und denk dran: manchmal ist weniger mehr - da kannst Du nämlich dann viele Wochen durchhalten!!!
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