Zitat:
Zitat von cmunozh
So, the Brownlee brothers were not so goo have to say. ...
Und??, was meint Ihr??
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Waren sportlich (und ohne die schwarz-rot-goldene Brille betrachtet) zwei absolut großartige Rennen bei Frauen und Männern mit nahezu allen taktischen Finessen, die die olympische Kurzdistanz zu bieten hat.
Die Leistung von Jonathan Brownlee war übers Rennen betrachtet großartig und auch Alistair war viel besser, als es die Ergebnisliste vermuten lässt. Bei beiden ist es so, dass sie -wenn sie ein Rennen nicht dominieren und gewinnen- entweder gar nicht antreten oder viel Drama produzieren, hinter dem man kaum noch erkennt, was die tatsächliche Leistungsfähigkeit ist.
Bei dem Beinahe-Kollaps von Jonathan vermute ich einiges an Schauspielerei. Die Presse will mit großen Geschichten und Drama versorgt werden, die Konkurrenz soll möglichst im Unklaren über die tatsächliche Leistungsfähigkeit gelassen werden.
Jonathan hat beim Radrennen enorm viel Führungsarbeit geleistet, hat immer wieder versucht mit einer kleinen Gruppe von der für ihn zu großen Führungsgruppe wegzukommen, während Mola und Alarza die kompletten 40km nur unauffällig mitgerollt sind. Vor diesem Hintergrund ist die erstklassige Laufleistung von Jonathan (zumindest auf den ersten 9,5km) enorm hoch einzuschätzen, zumal Mola schon ausgiebige Rennpraxis in 2016 gesammelt hat, die den Brownlees aktuel noch fehlt.
Der Radkurs in Rio mit Steigung, schwieriger/ gefährlicher Abfahrt kommt starken Schwimmern und Radfahrern wesentlich mehr entgegen als der Kurs an der GoldCoast, sodass ich die Brownlees ebenso wie Gomez weiterhin in der Favoritenrolle sehe, auch wenn man den besten Läufer im Feld Mola natürlich mit auf der Liste haben muss.