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Zitat von Matthias75
Um an der Technik zu arbeiten, müsste man aber erstmal wissen an welchem Punkt. Beim Schwimmen sprechen wir meistens von grundlegenden Fehlern, die Einfluss auf den gesamten Schwimmstil haben. die von dir angesprochene Kopfhaltung führ bspw. zu einer ganz andere Wasserlage. Technikübungen zielen meistens darauf ab, den Armzug erstmal grundlegend dahingehend zu optimieren, dass ein maximaler Abdruck erzielt werden kann. Auf anatomische und orthopädische Feinheiten wird in dem Prozess meistens gar keine oder nur geringe Rücksicht genommen.
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Beim Laufen kann man doch auch drauf achten sich in eine ökonomische Position zu bringen?
Zitat:
Zitat von Matthias75
Beim Laufen müsste ich auch erstmal bestimmen, was den der ideale Laufstil für DEN einen Läufer für DIE eine Distanz bei DER einen Geschwindigkeit (geg. bei dem einen Streckenprofil) wäre. Wenn ich das weis, kann ich gezielt daran arbeiten. Einfach nur mal ein bisschen Lauf-ABC machen ist wie beim Schwimmen einfach mal die Standard-Technikübungen abzuspulen ohne das man weiß, welcher Aspekt für den jeweiligen Schwimmstil jetzt wichtig ist. Und dann muss ich noch schauen, dass sich der Laufstil orthopädisch mit den Umfängen verträgt, die ich laufe.
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Egal wie schnell ich Laufe, je weniger Kräfte auf mein Knie/die Knochen wirken, desto besser. Im Idealfall also nur stützen Gegen die Schwerkraft + Vortrieb. Wenn ich zu weit vorne aufsetze kommt beim Stützen des Körpergewichtes automatisch eine horizontale Komponente hinzu, die dich blöderweise auch noch bremst. Die resultierende Kraft auf dein Knie ist definitiv größer. (Vektoraddition)
Gerade bei langsameren Läufern tritt dieses Phänomen verstärkt auf, da sie versuchen über einen langen Schritt nach vorn schneller zu werden bzw. es vom Gehen aus dem Alltag so gewöhnt sind.
Sich mal selber zu Filmen ist sehr effektiv, wenn auch erschreckend wie gerade erst wieder festgestellt.
Häufige Fehler (m.M.n.) die häufig zu beobachten sind:
1. verkrampfen beim schnellen Laufen (auch in den Schultern)
2. Fußaufsatz zu weit vorn
3. auch aus 2. resultierend zu niedrige Schrittfrequenz
4. Armhaltung zu gestreckt
5. fehlende Rumpfspannung je länger der Lauf
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Neben dem Lauf ABC haben mir auch vor allem submaximale Steigerungsläufe und submaximale fliegende 100er-200er mit etwas längeren Pausen geholfen. Darin einfach bissl mit verschiedenen Aspekten experimentieren. Bei hohen Geschwindigkeiten merkt man ganz gut die Unterschiede und hat dazu noch nen ganz gutes Grundlagentraining
Selbst beim Auslaufen merk ich da schon einen deutlichen Unterschied.
So sry für den langen Text, aber vllt hilfts ja jmd.
Gaehnforscher