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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Live-Sendung 1.02.2008: Woolf-Schuhe, Pedometer, SmartCranks, runder Tritt
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Alt 14.08.2008, 15:23   #118
hans1000
Ist alles so schön bunt hier!
 
Registriert seit: 12.08.2008
Beiträge: 48
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Tut mir leid, aber die zweite von Dir angebotene Definition des runden Tritts, nämlich über den konstanten Kettenzug, ist doch ebenfalls nicht richtig.
Hierbei geht es nicht um "richtig" oder "falsch". Klar, wenn der Begriff in der Fachliteratur durchgängig anders definiert wird, dann sollte man sich auch daran halten. Soweit gebe ich dir recht. Und ich kenne die Fachliteratur eigentlich nicht. Im Zweifelsfall müsste ich einen anderen Begriff verwenden.

Die Behauptung mit den tangentialen Kräften habe ich zurückgenommen; soweit sind wir uns einig. Als ich später nochmal über das Thema "tangentiale Kraftkomponenten" und "runder Tritt" nachgedacht habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass entstehenden nicht-tangentialen Kräfte durch die beteiligten Gelenke, Lager, Schenkel und Hebel in radiale/tangentiale Kräfte umgesetzt werden, und zwar mit vermutlich recht geringem Verlust. Sicherlich findet in den Gelenken ein gewisser Leistungsverlust statt, jedoch ist jede Art von Bewegung mit solchem Verlust verbunden.

An nicht-tangentialen Kräften gibt es meine Meinung nach also grundsätzlich nichts "auszusetzen". Sie sind quasi "Bewegungsalltag". Übertreiben sollte man es damit aber vielleicht nicht.

Ein anderer Aspekt, den man beim Thema "Effizienz der Tretens" meiner Meinung nach nicht außer Acht lassen sollte, ist die Gleichmäßigkeit. Und zwar aus zwei Gründen:
1. Ist die Kraft auf die Kette nicht gleichmäßig, so verschwendet man in den "Kraft-Tiefpunkten" unter Umständen Zeit, während der man weitere Kraft ausüben könnte, was wiederum zu einer höheren Gesamtleistung führen könnte. (Extrembeispiel: Fahren ohne Click-Pedale)
2. Die Masse (Rad und Fahrer) werden periodisch beschleunigt und wieder abgebremst. Dies dürfte grundsätzlich ineffizienter sein, als eine gleichbleibende Geschwindigkeit.
3. evtl. noch andere

Umgangssprachlich ist eine Drehbewegung "unrund", wenn Sie nicht gleichmäßig stattfindet. Ebenfalls umgangssprachlich würde ich unter einem "runden Tritt" einen Tritt verstehen, der eben gleichmäßig ist; nicht einen, der immer genau in die (runde) Kreisrichtung ausgeübt wird.

Deshalb ist MEIN EIGENER "runder Tritt" ein Tritt, der einigermaßen gleichmäßige Kraft auf die Kette produziert und keinen Muskel im Verlauf der Kurbelumdrehung überproportional ermüdet.

Das ist meine Ansicht der Sache. Um richtig oder falsch geht es hierbei kaum.

Falsch ist jedoch zum Beispiel die Aussage in der Sendung, dass der vordere Oberschenkelmuskel alleine in der 3h-Position keinen Vortrieb erzeugen kann.

ARNE, HAST DU VOR, DIESE BEHAUPTUNG RICHTIGZUSTELLEN, ODER MÖCHTEST DU DAS SO STEHEN LASSEN???
hans1000 ist offline   Mit Zitat antworten