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Alt 16.03.2016, 13:34   #35
trithos
Szenekenner
 
Registriert seit: 13.07.2014
Ort: neue Kloster- und Burgstadt bei Wien
Beiträge: 1.461
Zitat:
Zitat von schnodo Beitrag anzeigen
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Ich glaube fest, dass die meisten Leute lieber Gutes als Böses tun. Es gibt bei uns keine 25% Menschen, die den Planeten brennen sehen wollen, auch im Osten nicht. Und mit dieser Unschuldsvermutung muss man auch auf die Leute zugehen, Argumente austauschen und herausarbeiten, dass die Welt komplex ist und dass einfache Lösungen oft unerwünschte Nebenwirkungen haben. Womit man die Menschen nicht erreicht, sind gebrochene Versprechen, Lügen, Vorwürfe und Drohungen. Wer in jedem AfD-Wähler einen Nazi sieht, ist entweder ein tumber Zeitgenosse oder ein Hetzer, der sich darüber freut, dass man endlich mal einen vorzeigbaren Feind hat.
Das mit dem offenen Zugehen auf andere finde ich einen sehr sinnvollen Zugang. Allerdings gilt das für beide Seiten, und ich habe durchaus den Eindruck, dass die AfD sehr oft mit genau solchen Verallgemeinerungen arbeitet, in dem sie ihre Gegner pauschal verunglimpft und sogar bedroht.

Nicht alle AfD-Wähler sind Nazis. Okay. Aber sind alle Flüchtlinge Vergewaltiger? Sind alle Kritiker ferngesteuerte ausländische Agenten? Sind alle Gegner Vaterlandsverräter? usw....

Vielleicht ist mein Eindruck von der AfD komplett falsch. Ich würde es mir fast wünschen, glaube es aber leider nicht.
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