Zitat:
Zitat von LidlRacer
Kann es sein, dass Frauen mehr Sitzprobleme auf dem Rennsattel haben als Männer - oder evtl. nur mehr fürchten, dass sie welche haben würden?
Ich meine, sowas mal aus kompetenter Schreibe gelesen zu haben.
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Ergänzend dazu:
"A few years ago so many of the pro women were having problems with saddle pain that a special task force was set up to tackle the problem."
http://www.theguardian.com/environme...addle-soreness
Aus vielerlei Gründen scheint mir das Kernproblem im Radsport zu liegen.
Die meisten kommen wohl von einer der 3 Einzelsportarten zum Triathlon, und am naheliegendsten dürfte dieser Übergang sein, wenn man schon sportlich Rad fährt.
Aber gerade da herrscht der größte Frauenmangel.
Zu dem Thema hatte ich mal dies gepostet, hat damals aber anscheinend keinen interessiert:
Half the Road - ein Film über Frauen im Radsport von Kathryn Bertine
Die Sache kommt zwar allmählich in Bewegung, aber im Radsport gibt es immer noch eine enorme Ungleichheit zwischen den Geschlechtern, u.a. was Medienpräsenz, Bezahlung, Zahl und Qualität der Rennen angeht.
Hier ein sehr gutes frisches Interview:
Fat Cyclist: Kathryn Bertine - Pro Racer and Cycling Activist
Dass es in Deutschland mit dem Interesse am Frauenradsport besonders schlecht aussieht, könnte damit zu tun haben, dass es besonders hier an weiblichen Vorbildern mangelt. In anderen Ländern scheinen mir einige weibliche Rad-Pros durchaus breitere Bekanntheit zu genießen, z.B. Kristin Armstrong (USA), Marianne Vos (NL), Emma Pooley (UK), Jeannie Longo (F - ok, ne Weile her und gedopt).