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Alt 01.02.2016, 12:37   #766
trialdente
Szenekenner
 
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Registriert seit: 16.09.2010
Ort: Dreiländereck West
Beiträge: 1.226
Mensch, hier ist ja richtig etwas passiert in den letzten Tagen! Da hatte ich heute früh richtig etwas zu lesen ;-)

Grundsätzlich muss Tatze abnehmen, aber bitte jetzt nicht wieder mit irgendeinem Pulver oder sonstigem Blödsinn, der dich dann auch noch an ordentlichem Training hindert. Eigentlich sollte eine gesunde und ausgewogene Ernährung in deinem Fall ausreichend sein, wenn Du grundsätzlich nur noch Wasser trinkst. Jetzt mit der Brechstange einen gewisse Anzahl Kilogramm in bestimmter Zeit zu verlieren ist nicht sinnvoll. Du musst ordentlich Leistung bringen, da muss dann auch die Ernährung ein weiterer Baustein sein. Das ist sicherlich manchmal nicht so einfach, aber einige Kilogramm sollten bei Dir noch problemlos machbar sein. In der harten Trainingsphase sollte das Projekt Gewicht abgehakt sein, da brauchst Du die Energie für andere Dinge.

Zum Schwimmen kann ich Dir nichts sagen, das betreibe ich als derzeitiger Triathlonrentner seit längerem nicht mehr. 1:05 sollten in Köln bei Hallenbadbedingungen mit Auftriebshilfe kein Problem sein, jede Minute weniger würde Dich im Training zu viel Aufwand kosten. Radfahren solltest Du zeitnah auf die Kette bekommen und Dich nicht länger auf theoretischem Potential ausruhen. Der Winter war wettertechnisch grandios, da wären schon 2000km drin gewesen! Frag mal Kollegen Carlos, der wollte in Roth in der Staffel auch „nur“ sub5 fahren und der war auf dem Rad im Vorfeld wirklich fit. Der ist dann Opfer der Bedingungen geworden, wollte aber an dem Tag nicht auch schwimmen und laufen! Ergo: Eine Sub5 zu fahren geht, eine Sub5 mit einem Wandertag zu kombinieren geht auch, aber eine Sub5 mit einem ordentlichen Marathon im Anschluss will entsprechend vorbereitet sein! Eine 3:45 muss schon her, sonst wird das alles nichts.

Ich würde mich, bei all dem was Du da auf der Pfanne haben musst, in erster Linie auf das Radfahren fokussieren. Schneller laufen wirst Du mit jedem verlorenen Kilo, auch wenn ich nicht an Zeiten um 38:00/1:27:00 Minuten glaube. Problematisch ist Deine Anfälligkeit für Zipperlein bei schnellen Einheiten. Du wirst in den letzten Monaten für dem Tag X ganz schön harte Einheiten schrubben müssen, da muss auch der Körper mitmachen! Schnelle Einheiten sind dann irgendwann unabdingbar, denn nur so wirst Du das langsamere Zieltempo möglichst ökonomisch laufen können.

Ich würde mich jedenfalls immer noch von einzelnen Zielzeiten bei den Unterdistanzen verabschieden, denn die sind für das Gesamtvorheben SUB10 in Deinem Fall eher hinderlich. Wenige Minuten langsamer beim Radfahren können beim Laufen hinten raus ganz viel bringen! Ich denke Du wirst Dich sonst von Beginn an zu sehr unter Druck setzten, um Zwischenziele zu erreichen, die u.U. opportunistisch zum Gesamtziel sind. Aber Du hast ja einen eigenen Kopf und einen Abakus, der Dir den rechten Weg schon weisen wird!

Ich bin weiterhin gespannt!
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