Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Ich bin nicht sicher, ob das ein objektiver Beitrag ist oder sein soll. Vor allem der erste Satz scheint mir an den Realitäten erkennbar vorbeizugehen.
Was mir persönlich in Deiner Bilanz fehlt ist der Umstand, einer Million Menschen geholfen zu haben – oder es zu versuchen. Fast könnte man meinen, das spielt für Deine Abrechnung keine Rolle.
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Objektiv ist so ein Beitrag nie, von niemandem, ist halt meine Ansicht über die aktuelle Politik.
Ganz subjektiv habe ich immer die Politik von Frau Merkel als zu tiefst opportunistisch erlebt. Sie steht in meinen Augen für keine erkennbare politische Richtung, sondern einzig für eine geschickte Taktikerin zum Machterhalt.
Die Frage die es zu beantworten gilt bemisst sich nicht an der einen Million Flüchtlingen die wir ins Land gelassen haben. Sie muss gemessen werden an der Frage, was hätten wir mit einer richtungsweisenden Politik in Europa für viele Menschen tun können. Politiker sind ganz sicher schlecht beraten bei aktuellen Krisen emotional zu reagieren. Wir alle können das tun und das ist sicher auch richtig. Jetzt muss man sich halt die Frage stellen, haben wir (hat Merkel) viel mehr für Flüchtlinge kaputt gemacht. Ein starkes und geeintes Europa wäre notwendig um den Krisen in den Herkunftsländer entscheiden entgegen zu treten. Anstatt jetzt, was dringend geboten ist, weltweit zu agieren und Lebensbedingungen zu verbessern, ist ganz Europa mit sich und der Frage wer schliesst wann welche Grenzen und warum beschäftigt. Vordergründig haben wir einer Million Menschen geholfen ihr Wunschland zu erreichen. Dafür haben wir viel Zeit verschenkt, die wir eigentlich nicht haben.