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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Fettstoffwechsel mit Nüchternlaufen
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Alt 22.01.2016, 09:03   #129
ThomasG
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Registriert seit: 23.01.2012
Beiträge: 4.769
Zitat:
Zitat von ThomasG Beitrag anzeigen
Indirekt über den Wasseranteil beispielsweise kann man den Fett- bzw. Muskelanteil bestimmen. Fett hat ca. 15 % Wasser meine ich und Muskelmasse besteht zu 80 % aus Wasser. Je mehr Wasser pro Kg Gewicht, desto geringer der Wechselstromwiderstand (Impedanz ist da glaube ich die Bezeichnung). So machen das auch die sogenannten Fettwaagen. Nur sind die einfachen für Privatpersonen nicht so furchtbar genau.
Man benötigt bzw. benötigte für die Methode den Fettanteil mit Hilfe der Messung des Wechselstromwiderstandes zu ermitteln Referenzwerte. Da gibt da sehr genau Methoden die Körperzusammensetzungen zu bestimmen. Die sind aber aufwändig und die notwendigen Geräte sehr teuer. Bei einer dieser Methoden wird glaube ich die Körperdichte sehr genau bestimmt. Der Proband sitzt in einer Art verschließbaren Kugel und die wird mit Wasser gefüllt. Da schaut dann glaube ich nur noch der Kopf heraus. So kann man sehr genau das Körpervolumen bestimmen. Dann muss nur noch das Körpergewicht bestimmt werden und über die unterschiedlichen Dichten von Fett-, Muskel-, Organgewebe bzw. der Knochen und der übrigen Körperbestandteile kann man rechnerisch sehr genau bestimmen, wie groß halt der Fett- bzw. Muskelanteil ist. Das Gewicht der Knochen bzw. das entsprechende Volumen schwankt nicht sehr stark von Mensch zu Mensch, deshalb ergibt sich da kein großer Fehler, wenn man da bestimmte Werte annimmt.
Mittel Hilfe von Körperschichtbildern (Computertomatographie oder so) kann man den Fett- bzw. Muskelanteil auch sehr genau bestimmem. Ich meine sogar das wäre zumindest mal eine zeitlang die genaueste Methode gewesen.
Man kann sich da schon verschätzen in der Einschätzung eines Menschen bezüglich seines Körperfettgehalts. Zwischen den Organen kann auch recht viel Körperfett sein. Dieses Körperfett sieht man von außen nicht so gut wie das Unterhautfett. Auf der einen Seite ist das aus optischen Gründen sicher nicht soo verkehrt. Das Fett zwischen den Organen lässt wohl den Menschen einfach massiger wirken und so wirkt er unter Umständen wohl auch muskulöser als er ist oder zumindest kann das so sein. Allerdings geht ja vom Bauchfett, was ja auch zwischen den Organen sitzt teilweise, eine ziemlich ungünstige Wirkung aus. Man hat da Zusammenhänge gefunden zwischen Fett in dieser Region und bestimmten gesundheitlichen Risiken (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Diabetis u.ä.).
So jetzt ist es aber gut.

Geändert von ThomasG (22.01.2016 um 09:19 Uhr).
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