Zitat:
Zitat von dickermichel
Guckst Du hier, was Peter weiter geschrieben hat:
"..ich bin da weiter dran, suche gerade nach einem journalistischen Partner um das aufzuarbeiten !"
Gruß: Michel
|
Ich bin da weiter dran geblieben und Sonja Kastilan von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hat das Thema gerne aufgegriffen:
http://www.faz.net/IN/INtemplates/fa...-B70673D4C360}
Fazit: Es gibt Stoffe wie beispielsweile Metformin (Diabetes Medikament) die theoretisch (und das war zuerst ja auch unserer Literatur-Recherchen bedingter Gedanke) ähnliche Wrkung haben. Selbst Dopingfahnder Mario Thewes ist bei einem ersten Telefonat erstmal zusammengezuckt. Letztendlich muesste man sich aber zB von dem AICAR (der Stof, der in der amerikanischen Studie verwendet wird) soviel reinpfeiffen, dass man so pro zyklus auf ca. 55.000 Dollar kommen wuerde (abgesehen von den mengen, die man taeglich braucht, wenn man es von der Maus auf den Menschen hochrechnet). Besagtes Metformin, wenn auch in den USA freiverkäuflich, hätte aber zum einen in den entsprechenden Mengen eben doch genügend Nebenwirkungen und zum anderen hat es nach Experten-Aussage doch auch noch ein wenig andere Wirkung bzw Effektivität auf den Muskelstoffwechsel, auch wenn an gleicher Stelle (an den gleichen Enzymen/wichtigen Stoffwechselproteinen im Muskel) eingreift.
Fazit: es ist eben doch nicht alles so einfach, die Schrauben, mit denen man mittels Pillen drehen möchte, sind eben doch sehr vielfältig und lösen auch allerhand andere Effekte aus, die auch in den armen Mäuslein noch nicht genügend erforscht sind. Bleibt abzuwarten, was da in den nächsten Jahren noch so kommt.