Zitat:
Zitat von be fast
...In Beitrag 192 postest du: „…Bis jetzt sind “nur“ zwei Vergewaltigungen bekannt geworden, was für eine Silvestenacht mit entsprechendem Alkoholmissbrauch und der vorhandenen Menge an Menschen eher wenig ist.
An jedem einzelnen Tag der Münchner Wiesn kommt es zu mehr Vergewaltigungsdelikten, ohne dass sich jemand groß aufregt. …“ Ist das dein Ernst? Woher hast du die Oktoberfestzahlen? ..
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Das war aus dem Gedächtnis zitiert nach einem Beitrag vom Deutschlandfunk über sexuelle Gewalt auf dem Münchner Oktoberfest.
Habe gerade nochmal Google befragt und hier ist ein Text zu dem damals gehörten (wesentlich längeren) Beitrag:
Zitat:
..Fast auf jeden Oktoberfest-Tag kommt eine angezeigte Vergewaltigung:
"Und das sind auch nur die Vergewaltigungen, die auf dem Gelände statt finden. Man muss dazu wissen, dass im Bereich der Sexualdelikte die Zahl der Anzeigen wahnsinnig gering ist, weil die Scham oft wahnsinnig hoch ist. Und hier auf dem Oktoberfest ist es oft doppelt so hoch, weil man feiert, man hat ein kurzes Dirndl an, man flirtet vielleicht auch.
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Zitat:
Zitat von be fast
Es stimmt mich nachdenklich, dass wir hier darüber diskutieren, ob 2/3 der Aktionen Raubüberfälle und 1/3 Sexualdelikte waren oder umgekehrt. Beides ist für mich so was von verwerflich, dass ich nicht verstehen kann, wieso hier diese Wortklaubereitaktik gefahren wird. ..
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Da sind wir uns einig.
Die Täter gehören rechtsstaatlich verfolgt und bestraft!
Ich hab' natürlich kein Interesse daran die Ereignisse herunter zu spielen, aber ich gebe zu: mich stört das Triumphgeheul derjenigen, die am liebsten schon vor 6 Monaten die EU-AUßengrenzen komplett dicht gemacht hätten und die Kriegsflüchtlinge in Syrien ihrem Schicksal überlassen hätten und die sich jetzt bestätigt fühlen.
Deshalb wollte ich zur Einordnung der Geschehnisse einfach nochmal daran erinnern, dass es auch in vielen anderen Bereichen unserer Gesellschaft Gewalt gibt, ohne dass dabei Flüchtlinge beteiligt wären und dass diese Fälle i.d.R. bei weitem nicht so hitzig in der Öffentlichkeit diskutiert werden.
Feuerwerkskörper in "gegnerische" Fangruppen zu zielen ist bei z.B. auch bei Fußball-Hooligans durchaus weit verbreitet