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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Diebstahl und sexuelle Übergriffe an Silvester
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Alt 06.01.2016, 12:01   #47
noam
Szenekenner
 
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Registriert seit: 04.04.2010
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Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
"Die Zahl der registrierten Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, die zwischen Januar und September von Flüchtlingen in Mannheim begangenen worden sind, lässt sich an einer Hand abzählen. Von der Polizei wurde keine einzige Vergewaltigung bestätigt."

Oder München: Nach Sozialreferentin Brigitte Meier "gibt es keine belegbaren Vorfälle von Übergriffen auf Frauen in Münchner Flüchtlingsunterkünften". Laut bayerischer Kriminalstatistik hat sich der Anteil an Ausländern bei Sexualdelikten in den letzten Jahren nicht erhöht.

Ich ändere gerne meine Meinung, wenn mir jemand überzeugende Fakten präsentiert. Bis dahin meine ich mich zu erinnern, dass schwere Sexualstraftaten meistens aus dem direkten Umfeld der Opfer kommen.
Mit deinem letzten Absatz hast du natürlich uneingeschränkt recht. Nichtsdestotrotz kommen ja nun immer wieder Gerüchte auf von sexuellen Belästigungen, Beleidigungen auf sexueller Basis, Nachstellen, obszöne Gesten, etc im Umfeld von den Unterkünften der Asylsuchenden.

Dass es zu keiner gesteigerten Anzeigeerstattung innerhalb der Flüchtlingsunterkünfte kommt, kann ich mir gut vorstellen. 1. spricht dort kaum jemand auch nur ansatzweise Deutsch. 2. die dort eingesetzten Polizisten kommen in der Regel aus der Bereitschaftspolizei und haben entsprechend wenig Erfahrung im Umgang mit Anzeigeerstattern diesen Typs oder kommen zumeist gegen ihren Willen aus dem Normaldienst und haben wenig Motivation oder auch nur die Möglichkeit entsprechend eine Anzeige aufzunehmen, wenn denn ein solcher Sachverhalt überhaupt zu ihnen vordringt. 3. die Opfer (und Täter) kommen aus einem Kulturkreis, wo so etwas zur Tagesordnung gehört und man der Polizei wenig Vertrauen entgegen bringt. So wird ein solcher Sachverhalt also meist erst gar nicht zur Anzeige gebracht. So wird es mit den registrierten Straftaten innerhalb der Lager natürlich schwer.

Auch die Dunkelfeldforschung ist hier nur schwer möglich, da man keinen Zutritt zum Gelände und damit zu den Menschen bekommt. Also bleibt nur munteres Spekulieren über die tatsächlichen Umstände, denn nichts genaues weiß man nicht oder wie ich vermute, man möchte es auch gar nicht wissen, weil es zum Handeln zwingen würde und zum Handeln fehlt es einfach an Personal, Ausbildung und vor allem Geld.

Und zu den Anzeigen im Umfeld von den Landesaufnahmebehörden. Nunja ich bin schon mehrfach angesprochen worden, dass Personen etwas passiert (hier in der Regel Anpöbeleien und Nachstellen) sei, man dies aber nicht angezeigt habe, da "es ja nicht so schlimm war" bzw. "ja noch nichts passiert sei" und man darüber hinwegsehe, weil man bei Anzeigeerstattung ja nicht in die rechte Ecke gestellt werden möchte.



Und hier finde ich haben wir ein großes Problem: Wenn Menschen, die objektiv ein berechtigtes Interesse daran haben einen Sachverhalt Kund zu tun oder zur Anzeige zu bringen, dies aber nicht tun, da sie aufgrund äußeren Drucks einen anderen Maßstab an den Täter anlegen, dann sehe ich zumindest die "Gleichheit vor dem Gesetz" in Gefahr und vor allem den objektiven Maßstab der erstatteten Anzeigen als Messgrad für die Kriminalität in bestimmten Bereichen. Das ist irgendwie völlig verkehrte Welt. "Normalerweise" ist es doch so, dass "der Ausländer" doch viel eher einer Straftat bezichtigt wird als "der Deutsche". Nun ist es soweit, dass man es ja nicht sagen darf, wenn einem "so einer" nachstellt, weil man dann ja gleich als Nazi abgestempelt wird.


(Das sind keine ausgedachten Sachverhalte)
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Auf dem Weg vom “steifen Stück” zum geschmeidigen Leopard
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