Zitat:
Zitat von flaix
ich halte weltanschauliche Diskurse für weitgehend ziellos. Das führt zu Diskussionen um der Diskussion willen. Wie bei den alten Griechen. Zwar unterhaltsam aber ohne echten Fortschritt.
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Was verstehst Du konkret unter einem "weltanschauliche Diskurs"? Umfasst das Werte wie Meinungs- und Glaubensfreiheit, die Rechte gleichgeschlechtlich liebender Menschen, von Geschiedenen, oder in wilder Ehe lebenden Paaren, eine an Vernunft, Wohl und Wehe orientierte Ethik?
Ich halte das nicht für überflüssig und nur der geistigen Unterhaltung dienend.
Zitat:
Zitat von flaix
Du stellst in der Diskussion doch immer sehr auf die Kirche als Institution ab und nur sekundär auf die Religion.
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Ich unterscheide zwischen Glaube und Kirche, kritisiere jedoch beides. Beim Glauben stelle ich mich gegen die Autorität geoffenbarten Wissens. Ich kritisiere jedoch nicht die Gläubigen, es sei denn, sie sind erwachsen und glauben wie Kinder. An der Kirche kritisiere ich, dass sie ein Wissen zu haben vorgibt, das sie nicht hat und nicht haben kann.