[quote=Klugschnacker;1179253]
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Ich behaupte das Gegenteil. Es gibt nicht nur einen einzigen richtigen Weg, und alles rechts oder links davon führte in den Abgrund. Dann wären wir längst dort unten.
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Wenn ich mir die Geschichtsbücher meiner Töchter so betrachte, habe ich das Gefühl, in den letzten 2 bis 3.000 Jahren war es recht schwierig den richtigen Weg zu finden und all zu oft führte der Weg links oder rechts in den Abgrund. Das wir zufällig gerade eine sehr stabil Phase haben und unsere Generation sowas von Glück hat, darf nicht dazu führen das man dieses herausfordert.
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Wir haben zahlreiche problemlos gangbare Möglichkeiten für Europa. Wir können den Syrern helfen, und wir können es sein lassen. Weder das eine noch das andere wird für die Europäer großartig etwas ändern.
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Das mag zutreffen. Die Geschichte lehrt uns aber, es sind nachher immer irgendwelche kleinen Dinge die das Fass zum überlaufen bringen. Die EU ist als stabilisierender Faktor enorm wichtig und bedarf einer erheblichen Anstrengung um sie zu erhalten. Natürlich ist das wie der Flüchtlingsfrage für die EU nicht bedrohlich, sehr wohl eine Uneinigkeit die zu einer dauerhaften Spaltung und Entfernung der Staaten voneinander führt.
Zitat:
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Europa kann auch einander widersprechende Wege gleichzeitig einschlagen.
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Dieser Weg würde mir ganz persönlich sehr viel Angst machen. Noch nie in der Geschichte ist das auf Dauer gut geganen.