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Zitat von qbz
In zahlreichen ländlichen Regionen gibt es z.B. eine oft beklagte ärztliche Unterversorgung und einen wachsenden Medizin-Bedarf wegen der Überalterung. Zahlreiche deutsche Ärzte wanderten auch aus und arbeiten heute lieber in der Schweiz, weil sie da mehr verdienen, DE bezahlte die Ausbildung.
Die Frage ist halt, ob genug Flexibilität auf allen Seiten besteht, dass z.B. eine total überlastete Landarztpraxis mit grosser Fläche und vollen Wartezimmern noch einen z.B. syrischen Arzt / Zahnarzt einstellen darf (z.B. nach einer Nachqualifikation mit Testat in einem Krankenhaus), quasi als Gemeinschaftspraxis z.B..
Ähnlich sieht es im Bereich der Fachlehrer aus.
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Das ist immer so ein lustiges Beispiel. Nehmen wir an, der syrische Arzt bekommt eine Zulassung in Deutschland, darf er dann nur in die Landarztpraxis die Du ihm zuweist? Ist er dann Arzt zweiter Klasse? Wenn nicht, warum sollte er dann anders als seine Berufskollegen bicht lieber in der Stadt arbeiten wollen? Wie lange müsste er Deiner Auffassung nach Arzt zweiter Klasse sein bis er aufsteigt zum Arzt erster Klasse? Gleiches Beispiel können wir mit allen Berufen machen. In bestimmten Regionen stimmen die Menschen mit den Füßen ab und ziehen dort weg, Flüchtlinge denen wir die gleichen Rechte einräumen würden dies genauso machen. Wir können ihnen also nicht alle Rechte einräumen, problematisch wie ich finde.