Zitat:
Zitat von Rälph
In der Politik wird natürlich jede Schwäche des Gegners ausgenutzt, das Spiel kennen wir doch alle. Teilweise auch verständlich. Wenn ich im Rennen merke, dass jemand am Berg verliert, dann ziehe ich erst recht das Tempo an...
Trotzdem sollte man einem Spitzenpolitiker zugestehen, dass er seine Meinung schlicht mal ändert. Geht einem selbst gelegentlich doch auch nicht anders. Also mir jedenfalls.
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Sicher. Nur da sich seine Meinung mit den Umfragewerten ändert, braucht es eigentlich kein Parteiprogramm, von dem er sich damit entfernt, statt es als Vorsitzender verbindlich zu vertreten. Der Wähler wählt einfach die demoskopische Mehrheit :-) . Weder ist er zur Kanzlerin als Minister noch zur SPD-Programmatik in dem Falle loyal.
Ich bezweifle auch, ob es für eine feste Obergrenze und Änderung des Asylgesetzes eine Mehrheit auf einem Parteitag gäbe, und deswegen finde ich das irgendwie unlauter und Stimmenfang.