Heute gabs also die Lange Grundlagenfahrt. Bin leider etwas spät in Ostfriesland losgekommen, so dass ich in den Sonnenuntergang gefahren bin. Schön zum Anschauen, aber sobald die Sonne weg ist, wirds auch gewaltig frisch. Aber erstaunlich was es in der gefühlten Temperatur für einen unterschied macht, ob man auf dem platten Land im nirgendwo ist, oder durch eine Stadt fährt. Auch der Nebel ist nicht unbedingt des Radfahrers bester Freund. Der schluckt ganz schön viel Licht. Und plötzlich kreuzendes Wild ist auch vorgekommen.
Naja am Ende gabs runde 150km in 5h in gemütlichen 190 Watt, wobei ich bei Dunkelheit wirklich rausnehmen musste, da über 30km/h aufm Radweg oder kleinen Sträßchen mir doch zu zügig erschienen. Nächstes Mal bau ich mir noch die Lupine an den Helm. Die Sigma am Rad reicht offensichtlich doch nicht was, wenn man sich einmal an viel Licht gewöhnt hat.
Interessant sind auch die Bauern im Artland.
Steinalter Trecker. Anhänger deutlich über die Belastungsgrenzen beladen und völlig unkoordiniert unterwegs. In jeder Kurve wohl aus Angst vorm Umkippen auf Schrittgeschwindigkeit abgebremst und auf der geraden ordentlich Kartoffeln nach hinten abgeworfen. Beim Überholen hatte ich ein sehr flaues Gefühl im Magen, dass der nicht doch plötzlich nach Links abbiegt, aber er hat mich nur mit noch mehr Kartoffeln beworfen Aber dafür hat man ja nen Helm auf
