Zitat:
Zitat von iChris
Zumal ich die Kampfrichter Notiz gesehen und fotografiert habe. Dort Stehen 2 Zeiten keine Kilometerangabe, ob es meine Startnummer oder 206,208,... ist liegt auch im ermessen des Betrachters.Zudem wurden alle Angaben in falsche Spalten eingetragen usw.
Da muss ich mich schon fragen, wie man mit so einer unprofessionellen Arbeitsweise Leute disqualifizieren kann...
|
Dazu mal eine Frage, vielleicht kann Hafu oder einer der mitlesenden Kampfrichter was dazu sagen:
Werden diese "Aufzeichungen" nachher gesammelt und ausgewertet oder kommt der Kampfrichter rein, liest aus seinem Büchlein vor und behält die Aufzeichnungen sonst für sich?
Ich bin früher bei DLRG-Wettkämpfen als Kampfrichter unterwegs gewesen. Da wurde für jedes Vergehen eine Fehlermeldekarte ausgefüllt (Laufnummer, Bahn, genaue Beschreibung des Regelverstoßes) und zum Wettkampfgericht weitergegeben. Die haben dann anhand der Fehlermeldekarte die Strafe ausgesprochen. Ein Vorgehen, dass ich übrigens wesentlich besser finde, weil sichergestellt ist, dass eine zweite Person (Wettkampfgericht) drauf schaut und vor allem gleiche Vergehen auch gleich geahndet werden. Mir ist aber auch klar, dass das im Triathlon nur begrenzt umsetzbar ist.
Worauf ich aber raus will: Das Wettkampfgericht hat sich jede Fehlermeldekarten angeschaut. Wenn da was unklar war, wurde nachgefragt und wenn der Kampfrichter häufiger Fehler gemacht hat, gab es Ärger vom Kampfrichterobmann und derjenige wurde geg. auch von der Position entfernt.
Bei einem Ironman geht es jetzt nicht so schnell zu, dass der Kamprichter auf dem Moped keine Zeit hat, 4-5 Spalten zu einem Vergehen richtig auszufüllen. Wenn einer das dauerhaft nicht hinbekommt, darf er nicht mehr als Kampfrichter eingesetzt werden. Wenn die Notizen ausgewertet werden, muss doch auch der Wettkampfleitung auffallen, dass da ein Kampfrichter rumspringt, der der Aufgabe nicht gewachsen ist.
M.