Also ich laufe meine Marathons (Bestzeit 3:15h) komplett ohne Läufe mit 25km+. Ist mir viel zu dröge. Diese Läufe bis 25km aber auch über WK Tempo oder als Fahrtspiel, um nicht nur ein Tempo für den Marathon zu haben, sondern auch langsamere Tempi noch ökonomisch laufen zu können. Ich bilde mir ein, wenn ich nur ein Tempo oberhalb von GA Läufen trainieren (das geplante WK Tempo) in den Tempi dazwischen zu unökonisch zu laufen. Äußert sich bei mir dann so, dass alles oberhalb von GA dann mit einem Herzfrequenzsprung auf fast WK Frequenz kombiniert ist, ich das Tempo dort aber bis auf WK Tempo steigern kann ohne das die Frequenz dann steigt. Die Effizienz wird also dann gefühlt besser umso näher ich an das WK Tempo komme. Das kann mMn im MArathon nervig sein, wenn man aus welchem Grund auch immer das geplante WK Tempo nicht laufen kann.
Kurzum: Ich halte die langen Läufe, im Zielzeitfenster von +3h, für Unsinn und verlege die aufs Rad. Trainiere das Tempo über kurze intensivere Läufe und lasse mich dann im WK von der Euphorie zu meiner Zielzeit tragen.
Klappt perfekt seit 8 Jahren.
P.S.: Meinen Ersten Marathon bin ich 2007 aus dem Sprintdistanztraining heraus mit nur 2x20km Läufe kurzentschlossen (10 Tage vorher angemeldet) in 3:54h gelaufen. Alles Kopfsache.
