|
Ich denke auch, dass das Gefühl "GA1" schon sehr unterschiedlich sein kann. Ich hab z.B. mal versucht, morgens zu laufen. Da muss ich für nen 6er Schnitt schon kämpfen, während ich abends bei gleicher Form die 5:30 locker jogge. Zu der Zeit bin ich auch ne 42 bzw. 1:35 gelaufen (in M50 bzw. M55).
Ich verstehe ja, dass man sich der Technik nicht unbedingt verweigern muss. Aber ich will ja keinen bestimmten Puls oder ne bestimmte VO2max laufen, sondern ne Zeit und nen Platz. Jedenfalls laufe ich nun seit Jahren nur noch mit ner Uhr bzw. im Wald mit GPS zur Tempokontrolle.
Außerdem meine ich mal hier gelesen zu haben, dass die VO2max nicht bzw. nur begrenzt trainierbar ist. Daher versteh ich auch nicht, dass die sich nennenswert verbessern oder verschlechtern kann. Wenn das mit der (nicht-)Trainierbarkeit wirklich so sein sollte, wäre natürlich das Ermitteln des Wertes durch die Uhr nicht viel mehr als eine Schätzung.
Für mich wäre auch eher wichtig, ob sich die Zeit auf 1000 oder 10.000 verschlechtert hat. Grad bei ner Vorbelastung kann m.E. subjektiv sehr unterschiedlich sein, was man als GA1 empfindet. Am Tag nach ner ordentlichen Intervallserie z.B. klappt bei mir nix mehr außer ein bisschen Rumgerolle mit'm Rad. Das ist mit 33 sicher etwas anders als mit 57 und dauert vor allem nicht so lange, aber im Prinzip schon genau so. Insoweit würde ich mal die jeweiligen Vorbelastungen checken.
In meinen LD-Vorbereitungen bin ich im Schnitt 32 km / Woche gelaufen, davon 1 Intervalleinheit und 1 TDL, d.h. 2 intensive Einheiten. GA1 Ausdauereinheiten hab ich vor allem auf'm Rad gemacht, um den Bewegungsapparat zu schonen. Hat gut geklappt. Insoweit hab ich also nicht anders trainiert.
__________________
Relax, no worries!
|