@All, wie immer vielen Dank für die Anteilnahme und Nachfragen
@Lui, auch von mir alles Gute, habe ich jetzt erst gelesen, in Berlin waren Winterferien.
Anwalt hast du ja schon genommen, zur Wahrung der Ansprüche und evtl. Spätfolgen, welche man selbst ja nicht absehen kann, ist das schon wichtig, wie feinkost schon schrieb. Die Schmerzenzgeldforderungen beispielsweise, ruhen in meinem Fall sogar "auf drei Säulen".
Die direkten Unfallfolgen physiologischer Natur, die Folgen des geänderten Lebenswandels bzgl. Sportausübung, Wettkampfteilnahmen etc. und Schmerzensgeld sogar für meine Frau, welche mich ja in den Monaten zu Hause "ertragen" oder vielmehr unterstützen musste
In meinem Fall war meine Unfallgegnerin ja sehr bemüht und wirklich betroffen und da die Situation eh nicht vorsätzlich herbeigeführt wurde, habe ich keinen Strafantrag gestellt. Obwohl ich mir eigentlich sicher war, dass dies mit den Erstattungs- und Schmerzensgeldforderungen juristisch keinen Zusammenhang hat, habe ich mir dies auch nochmal vom Anwalt bestätigen lassen.
Das hat aber die Staatsanwaltschaft weiter nicht "beeindruckt" und die hat, wegen Fahrlässigkeit trotzdem "ermittelt" und aber das Verfahren gegen eine Geldbuße von 200€ und 1 oder 3 Punkten eingestellt.
Aber trotzdem traurig, dass sich bei dir keiner meldet, wenn ich einen Menschen angefahren hätte, würde mir das schon ganz schön nahe gehen und ich würde mich ziemlich schuldig fühlen. Aber vielleicht ist das auch nur so, weil wir beide Seiten als PKW-Nutzer und Radfahrer kennen. Als Autofahrer, der eh nur andere Verkehrsteilnehmer als Hindernis empfindet, ist das vielleicht leider anders, nach dem Motto, selber Schuld wer sich mit einem Fahrrad im Verkehr bewegt und dann zu Schaden kommt. Habe oft den Eindruck, dass das viele zumindest unterbewusst denken.