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Gestern war wieder Skaten angesagt. Die Bedingungen waren eigentlich super. Eigentlich, weil es über Nacht etwa 2 cm aggressiven, kalten Neuschnee gegeben hatte. Dieser Schnee machte es langsam und man musste deutlich kräftiger schieben.
Auf dem Programm standen eigentlich 30 km. Da der Schnee aber so stumpf und ich noch müde von den letzten LL-Attacken war, hab ich nach 25 km die Segel gestrichen. Für diese 25 km hab ich 2:32 h gebraucht. Das Tempo war also sehr moderat, dafür war die gefühlte Anstrengung aber schon mächtig. Zwischendurch konnte ich einen langen etwas schwereren Anstieg nur "einstöckig" bewältigen, da ich für etwa 500 Meter den Spatz in der linken Hand hatte.
Mittlerweile merke ich schon eine gewisse Erschöpfung, vor allem im Schulter-/Armbereich. Daher ist für diese Woche nur noch am Samstag eine LL-Einheit vorgesehen. Da geht es mit einem Kumpel zum klassischen LL nach Wunderthausen. Dort gibt es in der Skihütte übrigens eine der besten Erbsensuppen, die ich kenne. Und ich oute mich einfach mal als Erbsensuppen-Liebhaber und somit auch als Erbsensuppen-Kenner.
Über das Jahr werde ich noch stärker auf Kraftausdauer im Oberkörper setzen. Das wirkt dann hoffentlich nicht nur im kommenden LL-Winter, sondern auch schon im Sommer beim Schwimmen positiv.
Bei meiner Modulausbildung "Nordic Skiing Classic" Ende Januar in Oberhof ist mir auch mal wieder das Thema "Nordic Blading" über den Weg gelaufen. Möglicherweise steht die Anschaffung von Inlinern dadurch weit oben auf meiner Wunschliste für 2015. Dies ist auch deswegen interessant, weil der Hessische Skiverband auch das Ausbildungsmodul "Nordic Blading" anbietet und dieses dann auch für die Trainerlizenz C anerkannt wird.
Wie schon vor ein paar Tagen hat mich HR1 beim Starten des Autos gestern wieder mit einem tollen Song überrascht und somit die LL-Einheit perfekt abgerundet. Just im entscheidenden Moment sang John Parr seinen Song "St. Elmo´s fire". Genialer Sound.
Und nun noch kurz zur Auflösung des "Spatzes in der Hand". An dem bereits erwähnten langen Anstieg lag plötzlich ein Vogel auf der Loipe. Beim Vorbeifahren hab ich gemerkt, dass dieser Vogel sich noch bewegte. Also hab ich angehalten, ihn aufgehoben und in meine linke Hand gesetzt. Offenbar war dieser Vogel dem Erfrierungstod schon nahe, denn er konnte vor allem seine Beine nicht bewegen. Da die Sonne auf meinen schwarzen Handschuh schien und ich den Vogel mehrmals warm anhauchte, kamen nach und nach die Lebensgeister wieder. Leider konnte ich meine Rettungsaktion nicht komplett durchziehen, da der Piepmatz plötzlich und unerwartet die Flügel ausbreitete und davonflog. Leider reichte die Kraft nur für einen Flug von etwa 20 Metern. Nach dieser Flugstrecke stürzte der Vogel unter eine kleine Tanne und war nicht mehr zu sehen. Bei dem Vogel handelte es sich im Übrigen nicht um einen Spatz, sondern um eine Kohlmeise.
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Frohe Grüße
Martin
Coming soon: I hope a large hubbel of schnow....
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