Zitat:
Zitat von Jhonnyjumper
Ob du nun 200m einschwimmst, so wie hier angeraten, oder nicht, ist Banane. Wenn man beachtet, worum es eigentlich geht beim Einschwimmen, ist das mit 200m höchstens ansatzweise machbar. Ich habe eine Zeit lang mit dem Deutschen Meister über 50m Brust zusammen trainiert. Der Junge war wirklich schnell und ein absolut hochfrequenter Typ. Einschwimmen? Kein einziges Mal. Ging immer gleich mit Serie los :-) und hat mir nie geschadet. Zur not schwimmst die ersten zwei Wdhl. bissel vorsichtiger.
Gleiches gilt fürs Ausschwimmen. Wer nur gelegentlich ins Wasser geht, weil er wenig trainiert und daher die Nachbereitung einer harten Einheit nicht als Vorbereitung für die nächste, bald folgende Einheit benötigt, fährt sogar besser ohne Ausschwimmen, da die entsprechenden Stoffwechselmetaboliten gewissermaßen präsent bleiben. Ausschwimmen, im Sinne von Cool-down, ist eh zweifelhaft. Gerade nach Ausdauersets ist ein laktazides Ausschwimmen viel besser für die Regeneration als elendes rumgebummel und -gebade

|
Klar geht sicher auch ohne, kannst dich ja auch am Beckenrand lockern oä. Was ich meinte ist das man es jetzt nicht auf Krampf weglassen muss.
Gerade wende nicht so der Profi-Schwümmer bist ist kurzes Einschwümmen aber zu empfehlen um sich locker zu machen und wieder reinzukommen. Und lockeres Ausschwümmen gibt einen die Chance das eben Erlebte nochmal zu reflektieren. Ausserdem werden Stoffwechselprodukte schneller entfernt, das die präsent bleiben ist nicht unbedingt erwünscht. Man will sich ja nicht ewig elend fühlen.