So Herrschaften, heut war ein wenig der Wurm drin.
Bereits nach wenigen Stunden in der Eiseskälte isses mir gelungen, die Front vom Bulli abzubekommen, so dass ich begeistert feststellen konnte, dass ich nichtmal die Kühlwasserbrühe ablassen muss.
Iss ja so ne neuralgische Geschichte bei mir, wenn ich an die kaputtgefrorenen Motoren der letzten Japandosen denke.
Ok;- ich hatte mir fest vorgenommen, diesmal nicht nur Wasser einzufüllen, sondern Frostschutz dazuzutun.
War dann aber gar nicht nötig, weil VW doch ein bisschen mitgedacht hatte.
Die Glühkerzen waren dann relativ schnell gewechselt und sogar die Verkabelung ging zehnmal besser wieder anzuschrauben als beim Ausbau befürchtet.
Nach ner Minute juckeln mitm Anlasser hatte sich dann auch das System entlüftet und die Hütte rannte wieder.
Nach ner weiteren Minute kam mir dann aber der halbe Tankinhalt aus irgendnem nicht näher definierten Loch entgegen.
Und nochmal zwo Stunden später hatte ich die Verstellhebelwellendichtung der Einspritzpumpe als Übeltäter identifiziert.
Jetzt steht der Karren halt als Immobilie vor der Tür und ich geh übers Wochenende zu Fuss, nachdem fünf Minuten vorher der nächste BOSCH-Dienst Feierabend gemacht hatte.
So n schice!
Wenn ichs wenigstens selbst verbockt hätte, könnt ich ja damit leben, aber mit dem Ding hatte ich während der ganzen Aktion absolut nix zu tun.
Bleibt mir als Trost, dass die Dichtung dann wohl so oder so in die ewigen Jagdgründe eingegangen wär und mir das nicht irgendwo unterwegs passiert ist und die Hoffnung, dass ich die Welle abdichten kann, ohne die Einspritzpumpe ausbauen zu müssen.
Voll doof alles, ey!
