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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Gefängnis für Doper: Das Ende des Profi-Radsports in Deutschland?
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Alt 13.11.2014, 15:22   #16
Hafu
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von captain hook Beitrag anzeigen
Bereits heute sind übrigens über das Arzneimittelgesetz Gefängnisstrafen für Besitz, Handel, Verabreichung etc von Arzneimitteln zum Dopingzwecken gesetzlich geregelt. Bis 3 Jahre, in schweren Fällen bis 10 Jahre. Warum wird jetzt so getan, als ob nun plötzlich dramatische Verschärfungen beim Strafmaß eingeführt werden, die die Sichtweise bei "betroffenen" Personen verändern?!

Ich prophezeie: Es wird sich garnix ändern.
Es wird sich einiges ändern.

Der Besitz von Dopingmitteln (auch "harter" Mittel wie Epo oder Wachstumshormon durch Profisportler war bei der bisherigen Gesetzeslage legal, solange die Menge nicht allzu groß war und der Sportler auf "Eigenbedarf" plädieren konnte)
Ermittlungen und Sanktionen nach dem Arzneimittelgesetz konnten bislang nur veranlasst werden, wenn der dringende Verdacht (bzw. im Falle Sanktion: Beweis) bestand, dass ein gewerbsmäßiger Handel mit Dopingpräparaten stattfand.

Die wenigen Schwerpunktstaatsanwaltschaften, die sich bislang mit der Bekämpfung von Doping befassten (in Bayern gibt es seit Jahren eine, in vielen anderen Bundeländern allerdings nicht) haben seit Jahren nach einem Antidopinggesetz gerufen, dass ihnen einen genaueren Rechtsrahmen für ihre Ermittlungsbefugnisse gibt. Ich sehe keinen Grund, daran zu zweifeln, dass ein Staatsanwalt mit abgeschlossenem Jurastudium, entsprechenden Noten (sonst wäre er kein Staatsanwalt) und einer jahrelangen Spezialisierung auf die Verfolgung von Doingfällen ohne Grund nach dem Gesetzgeber ruft, wenn die bisherige Rechtslage nichts zu wünschen übrig lassen würde.
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