Also bei mir stehen maximal ein paar Flipflops am Strand, der Rest ist im Auto und der Schlüssel in 'ner wasserdichten Box, die am Reißverschlussband festgeknotet ist. Bin aber eine verdammt faule Socke und könnte auch locker mit dem Rad zum See fahren.
Zum eigentlichen Problem, will ja keinen zum Autofahren bekehren:
Zitat:
Zitat von MatthiasM
und danach bekommt der Schwimmer und/oder der Meldende in der einen oder anderen Art Probleme.
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Mir ist kein Fall bekannt, wo der Schwimmer oder der Melder nachher ersthaft Probleme bekommen hat. Du als Schwimmer kannst nichts für die Alarmierung, solange du sie nicht vorsätzlich ausgelöst hast. Der Melder andererseits tut nur seine Pflicht. Oder, um mal einen ollen Bundeswehrspruch zu zitieren: Melden macht frei. Er meldet allein die Tatsache, dass er gesehen hat, dass ein Schwimmer vor xx min ins Wasser gegangen ist und seine Klamotten rumliegen. Die Entscheidung, die Wasserrettung zu Alarmierung trifft die Rettungsleitstelle geg. in Verbindung mit dem zuständigen Einsatzleiter der Wasserrettung.
Unabhängig davon macht es natürlich Sinn, den (freiwillig und ehrenamtlich tätigen) Helfern nicht unnötig den Abend/Tag zu versauen und unnötig Kosten zu verursachen. Problem ist, wie du schon schreibst, wie man's den Helfern rechtzeitig mitteilt. Jedes Mal bei der Leitstelle anrufen und ihnen mitteilen, dass sie sich segne dem Rucksack am Bugasee keine Sorgen machen müssen, ist sicher wenig zielführend.
Einen Zettel/eine Nachricht könnte eine Möglichkeit sein, müsste aber schon sehr auffällig sein, damit man sie sofort sieht. In der Tasche bringt's z.B. nichts, weil die Tasche sicher erst von der Polizei inspiziert wird/werden soll. Ob der Zettel Diebe jetzt einlädt wage ich zu bezweifeln. Radschlösser sind schnell geknackt, Taschen schnell mitgenommen. Da braucht kein Dieb eine gesonderte Einladung, es sei denn, er muss erst noch seinen Bolzenschneider zu Hause holen.
Wenn du tagsüber schwimmen gehst, konntest du jemand in der Nähe fragen, ob er noch länger da ist und im Bescheid geben und/oder ihn Fragen, ob er ein Auge auf deine Sachen wirft.
Falls du immer an der gleichen Stelle/am gleichen See schwimmen gehst, geg. noch zur gleichen Zeit, würde sich vielleicht mal eine Anfrage an der entsprechenden Leitstelle oder der Wasserrettung lohnen (Beim Bugasee ist's glaube ich die Wasserwacht), wie man das Problem vermeiden/minimieren kann. Geg. können die dir Tipps geben.
Geg. so schwimmen, dass du deine Sachen siehst, also auch gesehen werden kannst, was nachts natürlich schwierig ist....
Matthias