Nachdem das Rennradeln 2011 durch den Schwimmausfall bei vielen zu einem übermäßigen Mannschaftszeitfahren geführt hat, habe ich das Alternativprogramm mit getrennten Start von Staffeln und Einzelstartern, sowie den vorangehenden 3km Lauf sehr begrüßt.
Es wäre nicht Inferno, wenn es zu Beginn des Laufs nicht gleich den Berg hochgehen würde, aber auch da entspanntes Laufen und wenig Stress unter den Startern.
Der weitere Verlauf deckt sich weitgehend mit den bisherigen Teilnahmen: Leider z.T. Gruppenfahrten (die sich sehr wohl vermeiden ließen), nette Begleitung mit angenehmer, kurzweiliger Unterhaltung auf dem Weg zur Großen Scheidegg (so schnell ging die Zeit noch nie rum), Wechsel zum MTB, auf der Kleinen Scheidegg (wie wirklich an allen Verpflegungsstellen) wieder extrem nette Versorgung mit guter Schweizer Schoki und schon ging´s in die Abfahrt nach Lauterbrunnen.
Auch die war wie immer: unangenehmer Schotter zu Beginn, dann die abwechslungsreiche Singletrailstrecke – dieses Jahr war´s zwar trocken, dafür der Schotter in Spurmitte unangenehm tief – die ich sehr genossen habe und mich gefreut habe, alles durchgehend gefahren zu sein.
Auf den letzten Kilometern nach Stechelberg dann nochmal gute Eigenverpflegung, da ich bereits im Aufstieg zur Kleinen Scheidegg gemerkt habe, dass meine Speicher schon komplett leer sind.
Beim Wechsel aufmunternde Worte durch meine Frau und schon ging´s in die letzte Disziplin, auf die Strecke zum Schilthorn. Erstaunlicherweise flutschten die ersten 10 Kilometer gerade so, ich konnte alles laufen und auch da ist es nicht gerade flach.
Bei Winteregg dann der (von mir erwartetete und befürchtete) Einbruch, es wurde zäh, mir sehr kalt und der ernsthafte Gedanke, das Rennen in Mürren zu beenden, denn dort würde das Rennen ja erst beginnen, bis dahin ist eigentlich alles Aufwärmprogramm, Vorgeplänkel.