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Zitat von Duafüxin
Hallo zusammen,
ich bin in einer Gruppe in unserer Firma gelandet, die sich mit zukunftsträchtigen Themen befassen soll. Nun sind wir gerade bei dem Punkt angekommen, dass für junge Mitarbeiter, die unser Unternehmen bewerben will als zukunftige MA, ein Betriebskindergarten ein Punkt sein könnte unsere Firma als AG zu wählen. Nun sind wir an unserem Standort recht klein, aber in unserer direkten Nachbarschaft gibt es einige größere Unternehmen, die das Projekt vielleicht auch interessieren könnte. Platz für einen Neubau wäre auch.
Gibt es hier jemanden, der sich schon mal mit dem Thema "firmenübergreifende KiTas" beschäftigt hat?
Oder habt ihr in euren Firmen KiTas? Welche Probleme/Vorteile gibt es?
Kostenrechnungen und son Zeug haben wir schon. Es geht um rein persönliche Erfahrungen und Ideen.
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In der DDR gab es viele Betriebskindergärten, sie verschwanden nach der Wende in Berlin. Dann hatte früher die Berliner Freie Universität längere Zeit eine Kita (Ergebnis der 68ziger .. :-) )
Vorteil Wohnort-Kita: Kürzere Wege bei 2 erziehenden Elternteilen und für Elternabende. Im Falle eines Jobwechsels muss das Kind nicht mitwechseln. Kind lernt Nachbarskinder kennen (und die Eltern Nachbarn), mit denen es vielleicht später die Grundschule besucht.
Vorteil Betriebskita: Alleinerziehende haben keinen zusätzlichen Weg. Öffnungszeiten der Kita können auf Betriebszeiten (Schicht) abgestimmt werden. Kitanähe der Eltern bei Problemen in der Eingewöhnungsphase.
Die DDR-Firmen unterstützten alleinerziehende Mütter mit (vor allem) Betriebskrippen und Betriebskitas, weil die Frauenerwerbstätigkeit dort selbstverständlich war.