So schön die Wattmessung im Training ist, so sinnbefreit war sie während der warmen Challenge am Wochenende.
Ich hatte im Vorfeld der Challenge (1 Woche davor) meine FTP bei gut 20-25 Grad, also etwa "Normaltemperatur" bestimmt (ca. 280 Watt)
Aus den vergangenen 5 oder 6 Radeinheiten unterschiedlicher Intensität und Profilierung hatte ich eine Diagramm mit einer linearen Funktion ermittelt:
Dann nehm ich 75% der FTP als Richtwert für die LD = 210 Watt
210 Watt kann ich leisten bei einem Puls von rund 155 bpm. Da der Puls die Tagesgegebenheiten, d.h. Temperatur mit rein nimmt (die Watt aber nicht) fahr ich in der LD ausschließlich nach Puls. An den Anstiegen hab ich geschaut, dass ich nicht über 160 bmp geh und auf den Abfahrten ein bisschen lockerer. Hat im nachhinein wirklich super geklappt, auch bei den 33 Grad in Roth.
Eine FTP bei 10 Grad oder weniger zu bestimmen und dann danach im Hochsommer zu fahren verfälscht das ganze doch ganz schön, da die Luft einen deutlich höheren Sauerstoffgehalt hat.