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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - angebliche Arthrose im li. Hüftgelenk. Trotzdem weiter machen?
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Alt 25.06.2008, 11:41   #29
Hafu
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von glaurung Beitrag anzeigen
Mag sein, dass ich voreingenommen bin, da ich in den letzten 12 Monaten wegen Knieproblemen bei 5 versch. Orthopäden war, von welchen jeder was anderes erzählte und im Endeffekt alle komplett falsch lagen. Und das obwohl ich bei allen dieser 5 Ärzte mehrfach war. Ziemlich schlechte Statistik, oder?
Der größte Teil meiner Knieprobleme war sogar arztgemacht, da jeder sofort sagte, ich bräuchte Einlagen. Diesen Rat habe ich leider beherzigt. Es wurde immer schlimmer. Seit ich die Teile nicht mehr trage (seit Ende März) wird es langsam besser. Und ich kann hoffen, demnächst vielleicht irgendwann diese chronischen Sehnenbeschwerden loszuwerden und vielleicht wieder Laufen, Schwimmen oder Radfahren zu können......
Ich jedenfalls sehe ROT, wenn ich das Wort "Orthopäde" höre. Aber das können vielleicht nur diejenigen verstehen, die eine ähnliche Geschichte durchmachen oder durchgemacht haben.
Jeder erzählt was anderes und jeder sagt sofort, du brauchst Einlagen...? Die Verknüpfung dieser Aussagen ist doch eigentlich ein Widerspruch in sich.


unabhängig davon, dass ich persönlich kein großer Fan von Einlagen bin, scheinen die Kollegen da doch gewisse Gemeinsamkeiten anzudeuten?

Mindestens zum ersten Orthopäden bist du doch gegangen, nachdem du eine gewisse Zeit Knieprobleme hattest, die du alleine nicht in den Griff bekommen hast? Mit einem gesunden Knie geht man doch nicht zum Facharzt! Von daher halte ich die Hypothese, dass der größte Teil deiner Kniebeschwerden "arztgemacht" ist, für sehr gewagt wenn nicht anmaßend.

Natürlich trägt man als Arzt Verantwortung für die Diagnosen, die man stellt und die Therapiemaßnahmen, die man einleitet. Es gibt aber einen bestimmten Patiententypus, der dazu neigt, seinem Arzt auch gleich mit der ersten Konsultation die komplette Verantwortung für den weiteren Verlauf des vorliegenden Krankheitsbildes in die Hände zu legen und das ist gelinde gesagt unfair, denn erstens sind auch die Möglichkeiten die die moderne Medizin bietet, oftmals begrenzt (nur etwa ein Viertel aller derzeit bekannten Krankheiten sind heutzutage nach schulmedizinischen Gesichtspunkten "heilbar"), zweitens haben manche Krankheitsbilder auch einen gewissen Spontanverlauf, so dass man dem behandelnden Arzt gegenüber neben Vertrauen auch genügend Geduld entgegenbringen muss und drittens sollte man in letzter Instanz auch als Laie immer noch selbst die Verantwortung für den eigenen Körper behalten (dies gilt umsomehr bei Sportverletzungen, die ja wie es der Name schon sagt typischerweise mit dem persönlichen Lebensstil in Zusammenhang stehen).
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