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Zitat von Vicky
Zum Laufen: Ich habe immer 3 Laufeinheiten pro Woche gemacht. Das war eine Motorikeinheit mit 100ern, eine Einheit Berganläufe (die mir großen Spaß macht!) mit längerem Ein- und Auslaufen. Diese beiden Einheiten waren eher kurz. Sie dauerten eher so zwischen 40 und 50 Minuten. Die dritte Einheit war dann der lange Lauf. An sich ist das ja ok, nur ich habe das Ein- und Auslaufen nicht so ganz ernst genommen. Deshalb fehlen mir doch noch die Kilometer. Die Berganläufe finde ich für mich wichtig, da der Faktor Kraft für mich sehr wichtig ist. Ich habe nämlich kaum Kraft in den Beinen.
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Kannst Du mal die Motorikeinheiten und die Berganläufe näher beschreiben. Unter den Motorikläufen kann ich mir gar nix vorstellen und die Bergläufe stelle ich mir so vor: es geht eine Strecke x (vllt 50-100m) schnell bergan und dann wieder runter und das Ganze von vorn (und das ganze bsp 10x).
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Zitat von Vicky
Wir haben eigentlich die Umfänge langsam und behutsam aufgebaut. Eigentlich müsste ich das auch inzwischen können. Ich habe mir noch einmal eine ganzen Protokolle angesehen. Die Einheiten sind oft noch zu intensiv. Es ist zu viel "Halbgas" dabei. Meine Tempovarianz ist deshalb beim Laufen und schwimmen viel viel viel zu gering. Das führt dazu, dass es sehr schwierig ist wirklich ruhig und zügig zu unterscheiden, weil das sehr sehr nahe beieinander liegt. Beim schwimmen habe ich deshalb angefangen viel stärker zu polarisieren. Eine sehr kurze, sehr harte Einheit und eine längere sehr langsame Einheit. Gleiches werde ich dann auf dem Rad versuchen. Das ist bei mir aber noch nicht so versaut 
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Was verstehst Du unter "versaut"? "Tempovarianz", "Halbgas", "Polarisierung", "versaut" - hört sich ein wenig an, als würdest Du trainingstechnisch ab und an im Nebel stochern. Hoffentlich ist das nur eine Vermutung.
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Zitat von Vicky
Beim Laufen fällt mir das etwas schwerer. Heute habe ich einen kurzen 20min Lauf gemacht, der etwas zügiger war (für meine Verhältnisse). Das kam nahe an einen TDL heran mit kurzer Ampelpause. Ich habe mich dabei ziemlich gut gefühlt. Die Lunge ist frei, ich konnte heute sehr gut durchatmen. Das freut mich extrem! Aber 20 min. sind natürlich sehr kurz (aber heute so gewollt).
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Das hört sich doch ziemlich gut an. Manchmal ist weniger mehr. Allerdings finde ich Wort wie "ziemlich", "eigentlich" oder "fast" blöd. Die schränken immer alles Gute gleich wieder ein. Aber positiv ist doch auch, dass die Atemnot nicht mehr aufgetreten ist. Bei den kommenden Einheiten ist es sicherlich beruhigend, wenn Du das im Hinterkopf hast.
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Zitat von Vicky
Meine WK-Liste ist eigentlich keine "Liste" zum abarbeiten. Es gibt einen echten Schwerpunkt. Das ist Rügen. Alle anderen WK´s sind Vorbereitung. Der Sprint ist als Saison-Opener nur zum Reinkommen. Deshalb steht der auch als erstes auf dem Plan. Der zählt nicht. Der Schwerpunkt liegt bei der OD und der MD. Das Schwimmen wird interessant. Man hat nicht so oft die Gelegenheit in einem WK die 3,8km zu schwimmen. Grundsätzlich ist es aber eher eine intensive lange Schwimmeinheit. 
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Bei dem Sprint würde ich aber einfach mal Vollgas geben. Das ist dann ein guter Leistungstest. Ich würde den WK nicht unter "der zählt nicht" abtun. Und wegen der Kürze der Strecke kann man auch nicht viel kaputt machen. Die OD ist dann schon eher was zum testen für Rügen. Hab mir die Strecken auf Rügen mal angesehen. Das wird bestimmt ein toller WK. Und 3,8km Schwimmen - wow! Davon bin ich momentan soweit entfernt wie die Erde von der Sonne. Meine längste lange Schwimmeinheit waren mal 80 Bahnen im 25-Meter-Becken...