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Ich habe jahrelang täglich geraucht, dass ist allerdings über 10 Jahre her und daher denke ich dass ich halbwegs frei von der Seele schreiben kann, ohne dass gleich die Kripo leutet.
Ja, Marihuna macht antriebslos, sollte nicht verharmlost werden und kann bei manchen Menschen Psychosen auslösen.
Wahr ist aber auch, dass die Entzugserscheinungen auch bei jahrelangem Konsum kaum merkbar sind.
Ich kenne keinen der psychische Probleme wegen Kiffen bekommen hätte, ich kenne aber viele die dadurch den Antrieb die Schule fertig zu machen verloren haben.
Ja Abhängig macht das Zeug aber mit ein bisschen Willen kommt man davon genauso schnell los wie von Schokolade. Der Entzug ist nichts im Vergleich zum Rauchen aufhören.
Es ist letztendlich keine Substanz vor der man einen Erwachsenen schützen müsste.
Vergleiche mit anderen Drogen auch Alkohol und Nikotin sind zum Scheitern verurteilt wenn man nicht Umfeld, Alter, Dosierung, Weg der Einnahme, Mischkonsum etc. in Betracht zieht und das sollte man bei allen Sucht-Themen so machen.
Die meisten Leute sterben an Nikotinsucht, dann kommt Alkohol, dann lange nichts und dann Heroin soviel steht fest.
Die Menschen die wirklich ein Drogenproblem haben haben fast immer auch ein Alkoholproblem oder anderen Mischkonsum. Kiffen ist oft ein Teil der Problematik aber nur wegen Cannabis wird kaum einer einen Enzug machen müssen.
Ein Bekannter von mir ist gerade auf Entzug. Er ist Alkoholiker und hat gelgentlich auch Beruhigungsmittel konsumiert. Am Schluss konnte er den Akohol nicht mehr bei sich halten und hat Blut gekotzt. Gekifft hat er auch aber das war wirklich nicht sein Hauptproblem.
Mir geht die Kiffen für den Weltfrieden-Fraktion genauso auf die Nerven wie die die Cannabis verteufeln.
Hanf ist eine uralte Kulturpflanze, natürlich hat das hochgezüchtete Zeug aus Holland nichts mit den alten Hanfpflanzen gemein.
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