Zitat:
Zitat von arist17
Das find ich am seltsamsten. Die Maschine ist nicht aus Versehen abgebogen. Und wer so nen dicken Brummer entwendet, der hat auch ein irgendwie geartetes Mitteilungsbedürfnis.
dem geht auch nicht der Sprit aus.
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Ich hab mich da jetzt mal umfassend eingelesen. Das muss eine Profi-Aktion gewesen sein, auf Grund von Ort, Zeit, Art und Flughöhe.
Exakt nach dem Abmelden aus dem Malaysischen Luftraum um 1:30 Uhr nachts werden auf einmal sämtliche Transpondersysteme ausgeschaltet, die Maschine dreht um und steigt auf 13.500m. Auf dieser Flughöhe ist eine Boeing 777 nur noch von sehr erfahrenen Piloten stabil zu fliegen. Zusätzlich liegt diese Höhe außerhalb ziviler Radarüberwachung, da dort oben eigentlichnur Militärflugzeuge fliegen, die in der Regel alle ohne Kennung unterwegs sind --> eine 777 ohne Transponder fällt da erstmal nicht auf, weil jeder Staat denkt, das wäre ein militärisches Flugzeug von einem anderen - und solange es weit genug weg vom eigenen Luftraum ist, juckt es da auch niemanden.
Zum Motiv: Terrorismus ist, wie hier schon angemerkt, eher mitteilungsbedürftig. Eine andere Theorie wäre Raub. Angeblich sollen in/um Malaysia herum relativ viele Edelmetalle umhergeschifft werden. Dazu der 56jährige Kapitän, der praktischerweise 30 Jahre Flugerfahrung hat und bei dem es bereits eine Hausdurchsuchung gab. Vor der Rente nochmal "durchstarten"? Genug Erfahrung, um so ein Ding auch auf einer "Wald- und Wiesenpiste" zu landen, hat er ja. Fast 19.000 Flugstunden allein in der 777.
Thema Handy:
Angeblich sollen Angehörige noch versucht haben, Passagiere anzurufen, es sei aber bis auf Freizeichen nichts passiert (=Empfang, aber keiner geht ran).
Einige vermuten, dass der Höhenflug auf 13.500m auch andere Zwecke gehabt haben könnte. Ohne Druckausgleich in der Kabine wird es mit Sauerstoff auf der Höhe dann sehr schnell sehr eng...
Die Pilotenkabine ist davon unabhängig und autark.