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Zitat von lyra82
Total Immersion hat aber mehr Facetten, als lange zu gleiten!
Meiner Meinung ist der Ansatz richtig, zunächst durch das "Gleittraining" den Wasserwiderstand zu minimieren und eine gute Wasserlage zu erreichen.
Wenn ich mir ansehe, wie manche Triathleten sich durch das Wsser "prügeln". Sie mögen durch schiere Kraft schnell sein, ja, aber das ist für mich nicht das einzige Ziel. Ich möchte auch "schön" und kräfteschonend schwimmen.
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Das sei Dir unbenommenn
Es stimmt, es gibt einige sehr starke Schwimmer (z.B. auch Phelps), die Anteile ihres Trainings TI-artig schwimmen. Es handelt sich hier aber wirklich nur um Phasen, in denen sehr easy und gefühlvoll geschwommen wird. Bei alle Hauptserien, die entweder Schnelligkeit- oder Threshold-orientiert sind, habe ich auch bei Schwimmern der nationalen Spitze nix TI-artiges gesehen - auch nicht auf der Langstrecke und schon gar nicht im Freiwasser (Lurz, Waschburger usw.)
Zitat:
Zitat von lyra82
Die fortgeschrittenen Übungen bei TI beinhalten auch Frequenzerhöhung und Temposachen.
Popow früher oder jetzt Sun Yang schwimmen z.B. ziemlich TI-like mit wenig Zügen.
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Sun Yang ist sehr guter Gleiter, das stimmt. Und auch sein Kick ist sehr ökonomisch. ich würde aber trotzdem sagen, dass er aus der typisch australischen Langstreckenschule kommt. Er schwimmt Front-Quadrant a la Hackett mit längerer Gleitphase und reduziertem 2er-Kick und nicht TI. Außerdem wird er über spezifische Rumpfkräfte verfügen, die Triathleten abgeht.
Popow ist ne flache 46er Zeit auf 100 geschwommen, sicher nicht mit TI.
Also, erfahrene Schwimmer könne gerne in Easy-Sets TI-Anteile einbauen. Sie können auch variabel zwischen Techniken wechseln. Bei mittelmäßigen Schwimmern, die so um die 20min auf 1500m schwimmen, schleift sich meiner Erfahrung nach eine zu niedrige reizunwirksame Frequenz ein, da also Vorsicht mit TI. Es ist m.E. eine Technikübung, die von den Leuten marketingmäßig aufgeblasen wurde, um daraus Bares zu machen.
Grüße,
J.