Ausnahmsweise erfährt man bei SPON in diesem informativen Artikel mal, dass die neuen Machthaber (Putschisten) in Kiew (mit Infos über die bestimmende (paramilitärische) Gewalt der neuen rechtsradikalen nationalistischen Minister) auf eine eskalierende Konfrontation mit den russisch sprechenden Ukrainern und anderen politischen Gruppen im Land abzielten. Sie ignorierten wesentliche Punkte, die schriftlich mit den streitenden Parteien und den EU-Aussenministern (und Putin) für eine zu bildende Übergangsregierung ausgehandelt wurden, insbesondere alle föderalen oder auf Integration setzenden Schritte mit den russisch sprechenden Einwohnern und anderen Parteien, Landesteilen. Schnelle Neuwahlen lehnten die Putschisten präventiv vor der Machtübernahme bekanntlich schon ab und verabschieden stattdessen neue Gesetze wie eben die Absetzung des russischen als 2. Amtssprache.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-956680.html
Ich hoffe sehr, das alles passierte so nicht mit gewollter Absicht und politischer, finanzieller, logistischer Unterstützung der westlichen Staaten, quasi als rein taktisches Manöver, um die neuen Machthaber an die Macht zu bringen. Falls ja, würde es mich nämlich für den weiteren Verlauf der Krise eher pessimistisch stimmen.