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Heute war ja mein HM. Dabei hab ich zumindest bei mir mal genauer auf die Schrittfrequenz geachtet.
Strecke war ein 10k-Rundkurs, flach, abwechselnd leichter Gegen- bzw Rückenwind. Zeit: 10k=54:45, HM=1:54:29, Schnitt relativ konstant knapp unter 5:30.
Insgesamt habe ich 4x die Schrittfrequenz gemessen.
1. nach 0:12 = 187 bpm
2. nach 0:40 = 171 bpm
3. nach 1:15 = 180 bpm
4. nach 1:36 = 172 bpm
Die Abschnitte 1) und 3) waren auf Gegenwind-Passagen und 2) und 4) waren mit Rückenwind. Fazit: um die Pace beizubehalten sind bei Gegenwind kürzere Schritte und dadurch etwas längere Bodenkontaktzeiten notwendig.
Über die komplette Zeit war mein Kopf hellwach und ich bin zu keiner Zeit in einen "Trott" gefallen. Dadurch blieb die Körperspannung konstant gut und der Kopf konnte über die Frequenz der Armbewegungen auch die Schrittfrequenz steuern.
Über das komplette Rennen war ich somit in der Lage, je nach Situation die Schrittfrequenz zu beeinflussen. Dies habe ich mehrmals bewusst eingesetzt als ich einen Läufer oder auch mal eine Gruppe eingeholt hatte. Dann bin ich kurz mitgelaufen und habe dann die Frequenz erhöht. Damit wurde ich dann etwas schneller. Komischerweise war aber keiner der überholten Läufer in der Lage, diese minimale Tempoverschärfung mitzulaufen.
Öfter hab ich auch auf die Frequenz der anderen geachtet. Mehrmals, wenn ich zu einer kleinen Gruppe kam, hab ich mir einen Läufer ausgesucht und versucht seine Frequenz zu übernehmen. Am Anfang des Rennens war dies schwierig, denn da war die Frequenz der anderen fast immer höher als meine eigene. Zum Ende des Rennens war es dann meist umgedreht.
Diese Beobachtungen sind wohl nicht richtig repräsentativ, denn es handelt sich um die Läufer/-innen mit Endzeiten zwischen 1:50 und 2:00.
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Frohe Grüße
Martin
Coming soon: I hope a large hubbel of schnow....
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