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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Operation Hüft-TEP
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 21.02.2014, 18:42   #170
titansvente
 
Beiträge: n/a
Tag 109 post OP - Verrückte, ungerechte Welt!

Denn ein Virusinfekt verschlechtert die Hüft-Symptomatik dramatisch!
Glaubt ihr nicht? Dann lest:

Schon von Beginn an, habe ich ja bekanntermaßen mit Schmerzen in der Leistengegend zu kämpfen, die mal mehr mal weniger stark ausgeprägt sind und deren Ursache ich oder besser WIR, also meine Frau, mein Physiotherapeut und meine Yoga-Lehrerin in gereitzten, bei der OP überdehnten oder verletzten Muskeln, mutmaßlich dem Pectineus, (Ilio)psoas, oder dem Rectus Femoris vermuten. Seit letzter Woche wissen wir auch, dass die Schmerzen auch durch die Bauchmuskeln, z.b. beim Training oder durch Niesen ausgelöst werden können.
Das äußert sich so, dass das Anheben des gestreckten Beines und im gebeugeten Zustand in einem bestimmten Winkel mit teils starken Schmerzen verbunden ist. Die Schmerzen strahlen aus bis unter das Knie. Ebenso wird die Region um das Hüftgelenk und das Knie zeitweise heiß - also irgend etwas ist da im Gange...

Aber alle Maßnahmen wie Physiotherapie, Yoga/Pilates und mein allabendliches Dehnungsprogramm bleiben in Bezug auf die Leistenschmerzen leider recht wirkungslos oder brachten nur sehr kleine Fortschritte. In Bezug auf die Rückenproblematik hat der Therapiemix allerdings sehr gut angesprochen!
Seit einiger Zeit spüre ich auch eine Art "Schnappen" im oder am künstlichen Gelenk.

Nun habe ich seit vorgestern einen Virusinfekt und das Husten oder Niesen löst einen höllischen und stechenden Schmerz aus. Drei oder vier Mal hatte ich einen Hustenkrampf, bei dem spürbar war, dass irgendetwas (Psoas?) irgendwo drüber sprang und dabei verletzt wurde.
Mittlerweile ist ein Muskel oder eine Sehne durch die Husterei derart gereizt, dass ich kaum noch gehen kann

Dies bewegt mich zu der Annhame, es könne sich das sogenannte "Psoaskontaktphänomen" oder den internen Typ der "Schnapphüfte" handeln

Zufälliger Weise hatte ich gestern einen Termin bei meinem Orthopäden, der auch mein Operateur war. Ich habe ihm die Symptomatik geschildert und er meinte ebenfalls es könne sich um den Psoas oder den Rectus femoris handeln aber er hätte bei der OP nichts verletzt und sei sich sicher, dass die Prothese richtig eingesetzt sei.
Zur Sicherheit liess er ein Röntgenbild anfertigen, um eine Lockerung der Prothese ausschliessen zu können.
Er bestätigte nocheinmal den korrekten Sitz des Implantats, verschrieb mir Diclophenac, sagte, ich solle das Bein schonen und in zwei Monaten wiederkommen, wenn die Beschwerden nicht abklingen.
Er sagte WENN es sich um ein Kontaktproblem oder ein Impigment handeln würde, dann müsse man nochmal operativ vorgehen und die Sehne einkerben bzw. komplett durchtrennen

Eigentlich wäre ich mit der OP und der Heilung zufrieden sehr zufrieden... Mein Gangbild ist super und ich kann Sport treiben aber diese Geschichte macht mich wirklich fertig und wirft mich psychisch auch um Längen zurück
Ich bin der Meinung, dass ich das nicht verdient habe...

Ich werde jetzt das Radeln erstmal wieder komplett einstellen und hoffen, dass die Reizung dadurch wieder zurück geht und die Schmerzen mindern...


Stay tuned...!
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