Zitat:
Zitat von Rälph
Ich frag mich gerade, was das soll...
Gerade komme ich aus dem Schwimmbecken. Während einer Serie von 200ern hab ich, warum auch immer, probeweise den Kopf mal extrem tief nach unten genommen, und...war plötzlich "unfassbar schnell".
Es ist ja nicht so, dass ich nicht schwimmen könnte, (für Triathlon Verhältnisse) immerhin hab ich eine PB von 13:20 auf 1000m.
Jedenfalls habe ich soeben gemerkt, dass ich pro Bahn (25m) mal locker ein bis zwei Züge weniger brauche, wenn der Kopf tief unten ist. Ich war heute alles andere als fit, mein Tempolauf gestern steckt mir noch in den Knochen, aber die 200er gingen mit tiefem Kopf ganz flockig und easy in 2:45 weg.
Ist das normal, dass das so viel ausmacht? Und warum merke ich sowas erst nach 20 Jahren?
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bei den meisten Leuten ist das so aber nicht bei allen. Es kommt darauf an ob du deinen Rumpf insgesamt von den Halswirbeln differenziert bewegen kannst, meistens hängen die Beine wenn man den Kopf im Nacken hat ein klein wenig tiefer und kommen wieder höher wenn man den Kopf runternimmt. Für das Freiwasserschwimmen gibt es aber eine Menge Argumente dafür warum man den Kopf lieber etwas im Nacken haben sollte, darum solltest du rausfinden ob du einen Wasserlageunterschied durch mehrmaliges Wechseln der Kopfposition während einer Bahn (bzw. aller 10 Züge hoch, nach 10 Zügen wieder runter) erfühlen und beeinflussen kannst. Bei schnelleren Schwimmern wird der Unterschied aber wohl auf Video kaum sichtbar sein (ich nehme an mit Kopf hoch schwimmst du trotzdem 2:50-54 oder so?) sonst hätte ich gesagt film das mal, bei Kraulanfängern ist der Effekt nämlich sehr deutlich sichtbar.