Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Der Ironman Frankfurt hat nach den mir bekannten Zahlen über die Jahre überdurchschnittlich viel Verbandsabgaben bezahlt – gemessen an anderen großen Veranstaltern. Björn Steinmetz gehört daher nach seinem Wechsel zur WTC zu jenen, die viel Geld zum Verband beisteuern.
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Nach meinem Kenntnisstand sind die
Veranstalterabgaben in Hessen zweifach gedeckelt, d.h. die ganz großen Veranstaltungen zahlen
prozentual weniger an den Verband und zusätzlich gibt es noch eine Abgabenhöchstgrenze (d.h. konkret Frankfurt muss nie mehr als 18 000 Eur Abgaben zahlen, egal wieviele Athleten dort starten!).
In Bayern (Landesverband mit der Langdistanz mit den allermeisten Teilnehmern bundesweit) gibt es
keine Deckelung der Abgaben und die
Veranstalterabgaben pro Teilnehmer sind für Roth mit seinen 4000 Teilnehmern (auch für Staffeln werden Abgaben fällig, allerdings zählt eine Staffel nur als zwei Teilnehmer)
genauso hoch wie für einen Dorftriathlon mit nur 100 Teilnehmern.
Das ist für mich ein fairer Interessenausgleich.
Eine Veranstaltung wird wg. Skalierungseffekten
umso profitabler je mehr Teilnehmer dort mitmachen. -mit welchem Argument müssen wenig profitable kleine Veranstaltungen in Hessen prozentual höhere Abgaben an den Verband leisten als hochprofitable Veranstaltungen mit 1000 und mehr Teilnehmern?
Der einzige (und am wenigsten nachvollziehbare) Grund ist, dass die großen Veranstalter mehr Verhandlungsmacht besitzen als die kleinen Vereinsveranstalter.