Zitat:
Zitat von Scotti
Wenn ich mir überlege wieviel Schläge Bruker für die Aussage bekommen hat, dass Haushaltszucker und Weißmehl Gift für die Gesundheit sind und man tunlichst das Achterbahnfahren des Insulinspieges durch Nahrung vermeiden solle.....
Mal eine halbofftopic Frage die mir schon länger durch den Kopf geht, und du der Einzige bist bei dem ich eine Chance sehe sie beantwortet zu bekommen:
Was hat der Steinzeitmensch mit seinen Finger- und Zehnägeln gemacht und mit den Haaren?
- Zu lange Haare waren doch bestimmt nachteilig und hätten eigentlich durch die Evolution verschwinden müssen. Wieso wachsen Kopfhaare (heute) so lang?
- Die gleiche Frage zu den Finger- und Zehnägel. Es gibt doch nichts schlimmeres, als einen Fingernagel, der abreißt.
Hatte der Steinzeitmensch eine Möglichkeit sie zu schneiden oder wuchsen sie bei ihm nicht so lang?
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Was das Thema Haar und Fingernägel in der Steinzeit angeht: Keine Ahnung - aber es gilt als unfein, wenn man die Fingernägel kaut. Möglicherweise gilt es deshalb auch als unfein, weil sich der kultivierte Mensch vom "Wilden" durch gezielte Fingernagelpflege differenzieren wollte? Ob ein eingerissener Fingernagel sooo schlimm ist, muß man wohl relativ betrachten. Ein gebrochenes Bein war und ist noch heute ein größeres Unglück
Ob Kopfhaar heute länger wachsen als früher? Keine Ahnung und mir sind dazu auch keine Studien bekannt, die sich damit beschäftigen, da bei den meisten Skeletten, die man gefunden hat, die aus der (Alt-)Steinzeit stammen, die Haare nicht erhalten sind. Ich weiß, dass es hierzu in Vegetarierkreisen Behauptungen gibt, aber diese sind samt und sonders ohne fundierten Beleg.
Ich finde- abgesehen davon - die Frage, warum so vielen Frauen Haaren auf den Zähnen wachsen viel spannender
